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Vitamin D: Der neue Gesundmacher?

Spiraldynamik: Vitamin D - der neue Gesundmacher

Medizin
Die positiven Wirkungen des Vitamins D werden erst jetzt entdeckt. Allerdings kann der Körper nur nutzen, was er auch bekommt. Die Hälfte von uns hat im Winter einen viel zu niedrigen Vitamin D-Spiegel.

Noch ist es Winter. Der Vitamin D-Pegel ist bei den meisten Menschen im tiefen Keller. Selbst im Winterurlaub an strahlender Sonne kann die Haut nicht genügend Sonnenlicht aufnehmen, um Vitamin D bilden zu können: Zugepackt in Daunenjacken, Handschuhe, Kapuzen, Helme und mit der großen Brille auf der Nase - die wenigen Quadratzentimeter Gesichtshaut sind chancenlos. Aber auch im Sommer wird es zunehmend schwierig: Die Angst vor Hautkrebs geht um. Sonnencremes und Langarmshirts schirmen das Sonnenlicht ab und bremsen die Vitamin D Produktion. Folgen von Vitamin D Mangel können sein: Geschwächtes Immunsystem, Rachitis (bei Kindern) und Osteomalazie bei Erwachsenen, Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Diabetes 1, Atemwegsinfekte und neu steht der Mangel auch im Verdacht, bei Krebserkrankungen mit im Spiel zu sein.


Jeder 2. leidet unter Vitamin D Mangel
Verschiedene epidemiologische Untersuchungen belegen, dass der Vitamin D Status großer Anteile der Weltbevölkerung zu niedrig ist. Mindestens 50 Prozent der Bevölkerung dürften, je nach Jahreszeit und Altersgruppe, davon betroffen sein. Besonders niedrige Spiegel finden sich bei Risikogruppen wie älteren, immobilen Personen, Menschen mit dunklem Hauttypus und solchen, die sich verhüllen, aus oben genannten Gründen oder aus anderer Überzeugung.

Gut geschluckt ist halb kompensiert
Der Mensch hatte in seiner Entwicklungsgeschichte bisher wenig oder keine Probleme, genügend Vitamin D selbst zu produzieren. Diese Voraussetzungen haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte wesentlich verändert. Die "Verpackungsweise" ist ein Punkt, ein weiterer ist die Tatsache, dass der Mensch rund 90 Prozent der Lebenszeit in Räumen verbringt. Bereits einfaches Fensterglas filtert fast alle UV-B Lichtanteile aus, die die Haut zur Bildung von Vitamin D veranlassen. Dazu kommt der flache Einstrahlwinkel der Sonne in den Wintermonaten. Die Intensität ist zur Herstellung von Vitamin D zu gering.
Die Crux: Über die Ernährung kann der Vitamin D-Bedarf schwerlich gedeckt werden. Pilze enthalten das Vitamin und vor allem fetter Fisch wie Lachs, Makrelen und Sardinen - und natürlich Fischöl: Ältere Generationen denken mit Schaudern daran zurück, wie sie als Kind im Winter täglich einen großen Löffel Lebertran schlucken mussten - was schauderhaft schmeckte und stundenlang aufstieß! Heute sind Ersatzpräparate erhältlich, die das Manko kompensieren können. Bei Spiraldynamik Zürich führen wir mit unseren Mitarbeitern eine freiwillige Mini-Feldstudie zum Thema durch. Die Resultate und Empfehlungen folgen im nächsten Newsletter.

Prof. Dr. Jörg Spitz
Bea Miescher
20. Februar 2010