Indischer Tanz und Spiraldynamik® - sinnvoll kombiniert



PATIENTENPORTRAIT |
Indischer Tanz und Spiraldynamik® – wie geht das zusammen? Sharmila Bansal-Tönz, groß geworden mit dem traditionellen indischen Tanz, will beides kombinieren. Zum Teil aus eigenen schmerzhaften Erfahrungen und weil sie überzeugt ist,  dass aus dieser Verbindung „etwas Neues, für den Körper Sinnvolles entstehen kann“.

  1. „Der indische Tanz ist Hochleistungssport und fordert dem Körper einiges ab“, erklärt Sharmila Bansal, 37jährig, Mutter von zwei Kindern. Sie spricht aus Erfahrung, denn bereits als Kind wurde sie in der Nateschwara Dance Academy ihrer indischen Mutter in Baden im klassischen indischen Tanz unterrichtet, mit zwölf Jahren schloss sie die Grundausbildung ab. Ihr Vater ist Schweizer, Yoga- und Meditationslehrer. „Ich stamme aus einer Künstlerfamilie“, sagt Sharmila Bansal. Sie tanzte zusammen mit ihrer Mutter, begleitet von indischen Musikern auf nationalen und internationalen Bühnen.

    Rückenprobleme mit zwölf Jahren
    Sharmila Bansal lebt mit ihrem indischen Mann und den beiden Kindern in einem hübschen Bauernhaus in Unterengstringen. Auf dem Büchergestell im geräumigen Dachstock stapeln sich Bildbände und Fachliteratur über die indische Kultur, über Tanz und Musik, aber auch Lehrbücher zu  Spiraldynamik®. „Meine Wurzeln liegen im indischen Tanz, dass ich heute aber ohne Probleme tanzen kann, das verdanke ich Spiraldynamik®“, so bringt Sharmila Bansal die beiden Komponenten auf einen gemeinsamen Nenner. Daraus entstanden ist eine Vision: „Ich möchte Kinder, die den indischen Tanz lernen wollen, vor den Problemen bewahren, die ich als Kind hatte.“ Mit zwölf Jahren war sie bereits mit Rückenschmerzen in Behandlung beim Chiropraktiker, mit 16 hatte sie Knieprobleme, wegen eines Knickfußes musste sie „schreckliche Einlagen“ tragen.

    Vertiefte Kenntnisse der Anatomie
    Ihre ersten Kontakte zu Spiraldynamik® hatte Sharmila Bansal vor rund 17 Jahren. Und zum ersten Mal hatte sie den Eindruck, dass sie verstanden und dass ihre Probleme erkannt wurden. Eine Therapie kam aber damals nicht in Frage, „weil es zu teuer war.“ Irgendwie „wurstelte“ sich Sharmila Bansal durch. Immer mit der Erfahrung, dass „Tanz nie gesund sein kann, weil die Ästhetik im Vordergrund steht.“ Mit der Zeit wurde ihr aber klar, dass vertiefte Kenntnisse der Anatomie „der Lösungsansatz“ sein könnten für ein schmerzfreies Zusammengehen. 2007 begann sie eine Spiraldynamik® Therapie und etwas später  eine Ausbildung als Spiraldynamik® Therapeutin. Sie wollte den Ursachen auf den Grund gehen und analysierte in intensiven Workshops jeden Grundschritt des indischen Tanzes, Bharata Natyam genannt. Heute ist sie auf dem Intermedia-Level der Spiraldynamik® Therapie. Daneben hat sie das Studium der Indologie mit der Doktorarbeit magna cum laude abgeschlossen. Eine intensive Zeit und doch „ein Leben wie neugeboren“, sagt Sharmila Bansal.

    Eigenes Studio in Zürich
    Vor einem Jahr entschloss sich Sharmila Bansal, unter ihrem Künstlernamen Sharmila Rao beruflich neue Wege zu gehen mit der Gründung eines eigenen Studios in Zürich (*). Ihre Vision hat damit Konturen angenommen, die sie weiter ausbauen will: Kinder im indischen Tanz unterrichten in Kombination mit Spiraldynamik®. Eine akademische Laufbahn schließt sie dabei nicht aus: Unterricht an Fachhochschulen in indischer Kultur, Sprachen und Tanz.

    Ihre indischen Wurzeln, gepaart mit schweizerischer Tüchtigkeit und einem starken Willen werden Sharmila Bansal dabei nützlich sein.

    Eva Mackert
    November 2017

Testimonial: „Meine Wurzeln liegen im indischen Tanz, dass ich heute aber ohne Probleme tanzen kann, das verdanke ich Spiraldynamik®“