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Spiraldynamik® Top-Ten Diagnosen & Ergebnismessung

Spiraldynamik®: Swiss Quality Award 2011

medizin | In den Spiraldynamik® Med Centern Basel, Bern und Zürich bleibt der Strom an Neupatienten konstant hoch. Insgesamt 2'384 Neupatienten lernten im Jahr 2013 das Bewegungskonzept kennen und anwenden: Top-Ten Diagnosen, Ergebnismessung und Qualitätskontrolle...

Top Diagnosen 2013
Spitzenreiter der im Jahr 2013 an den Spiraldynamik® Med Centern therapierten Schmerzen sind Fussschmerzen - gefolgt von Kreuzschmerz, Nackenschmerz, Schulterschmerz und Schmerzen an Muskel-Sehnenansätzen. Hinter jedem dieser Schmerzsyndrome verbirgt sich eine Vielzahl exakter Diagnosen. Beim Fussschmerz beispielsweise sind es Drucküberlastung des Vorfusses (Metatarsalgie), Hallux valgus und Krallenzehen, Fersensporn usw. Beim Schulterschmerz dominieren die Einklemm-Schmerzen der Sehne (Impingement), verspannte Muskeln und Schulterarthrose. Auf Platz zehn der am häufigsten behandelten Leiden finden sich Bandscheibenschäden mit Ischias-Schmerzen. In den Spiraldynamik® Med Centern arbeitet ein interdisziplinäres Team. Die fachübergreifende Kommunikation zwischen Ärzten, Therapeuten, Trainern und Pädagogen stellt einen wichtigen Bestandteil des Konzeptes dar. Sie optimiert die Therapie- und Entscheidungsprozesse und lässt Patienten enorm davon profitieren. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 442 «fachübergreifende Kommunikationen» dokumentiert.

67 Operationen konnten im Jahr 2013 gemäss interner Statistik dank Spiraldynamik® Therapie vermieden werden.

Ergebnismessung 2013
In den Spiraldynamik® Med Centern wird jeder Patient während seiner Therapie regelmässig mit Hilfe von sechs wissenschaftlich geprüften Fragen zu seinen aktuellen Beschwerden befragt (validierte Outcome-Messung). Im Jahr 2013 gaben knapp 42% der befragten Patienten eine mindestens 50%-ige Reduktion ihrer Beschwerden an - ein vielversprechendes Resultat, zumal 80% der Patienten seit über drei Monaten an chronischen Schmerzen leiden. Die Spiraldynamik®-Therapie erzielt ein hohes Mass an Zufriedenheit:

Auf 1000 behandelte Patienten kommen lediglich zwei, die mit dem Therapieverlauf nicht zufrieden sind.

Qualitätskontrollstudie 2014
Ein aktuelles Pilotprojekt am Med Center Zürich ist eine Qualitätskontrollstudie zum Thema Metatarsalgie (Vorfussschmerz). Annekathrin Kirsche befasst sich dabei im Rahmen ihrer Masterarbeit mit der Effektivität der Spiraldynamik® in der Behandlung von Vorfußschmerzen. Die Metatarsalgie als eines der häufigsten Beschwerdebilder des Vorfusses ist durch belastungsabhängige Schmerzen im Bereich des zweiten, dritten und vierten Metatarsalköpfchens charakterisiert. Da die Ursachen sehr vielseitig sind, ist es erforderlich – basierend auf einer präzisen Diagnostik und Bewegungsanalyse – ein auf den Patienten individuell abgestimmtes Therapieprogramm zusammenzustellen. Bisher finden sich in der Fachliteratur nur Studien zu Schuhmodifikation, Stretching der Wadenmuskulatur, Kortison-Injektionen und Operationen (Übersichtsarbeit N. Espinosa, Balgrist, Zürich, 2010). Bezüglich eines physiotherapeutischen Ansatzes existieren - abgesehen von der Wadendehnung - keine wissenschaftlich schlüssigen Untersuchungen.

Spiraldynamik® Fuss-Therapie
Die Spiraldynamik® bietet seit über 20 Jahren ein etabliertes therapeutisches Konzept in der Behandlung von Fussbeschwerden. Das Ziel der Therapie ist die „funktionelle Reorganisation“ und die „Wiederherstellung der körpereigenen Dämpfungsmechanismen“ mit Hilfe von gezielter Wahrnehmungsschulung, 3-D Mobilisierung und Muskeltraining mit Transfer in den Alltag. In der bereits angelaufenen Qualitätskontroll-Studie in Zürich werden praxisrelevante Parameter wie Schmerz, Funktion, Beweglichkeit und Fußabdruck vor und nach der Therapie erhoben und statistisch ausgewertet. Die Auswertung der Daten erfolgt anonym und mit dem schriftlichen Einverständnis der Patienten. Die Studie läuft bis September 2014. Weitere Qualitätskontrollstudien und Langzeitergebnisse sind in Aussicht.

Verantwortlich für die Jahres-Statistik
Martin Pielok, Physiotherapeut & wissenschaftliche Assistenz

Verantwortlich für die Qualitätskontroll-Studie
Annekathrin Kirsche, Physiotherapeutin, Master Studiengang
4. April 2014