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Laufen: Gesundheit durch Bewegung und Rhythmus

Spiraldynamik® interpretiert Laufen

medizin Der Mensch ist zum Laufen geboren: Ein Blick in Evolution und Anatomie erklärt, warum Gehen und Laufen die natürlichste Gesundheitsförderung und kostenlose Wellness sind.

Evolutionsgeschichtlich begann die Aufrichtung mit der Veränderung des Fußes. Auf zwei Beinen mussten die Menschen zu Urzeiten weite Strecken zurücklegen, um sich Nahrung und Wasser zu beschaffen. Geschätzte Tagesdistanzen belaufen sich auf bis zu 50 Kilometer: jeden Tag einen Marathon und mehr. Ein erstaunliches Pensum.
Diese Entwicklung hat sichtbare Spuren in unserer Anatomie hinterlassen. Jahrtausende langer Gebrauch hat unsere Bewegungsanatomie geformt. Die Spiraldynamik® interpretiert diese Spuren und definiert eine anatomisch sinnvolle Bewegungs- und Laufschule.

Zaubertrick für strukturelle Balance und Wohlgefühl
Über Vielfalt kann Gleichgewicht hergestellt werden, ein altbewährtes Naturprinzip. Die Monotonie geteerter Straßen und einseitiges Bewegungsverhalten als Resultat unserer Sitzkultur sind die zwei Hauptursachen der „Laufstilmonokultur“. In diesem Falle ist mehr definitiv mehr. Rhythmisch schwingen Brustkorb, Schultern und Arme nach links und rechts. Nicht aktiv sondern reaktiv. Die Kraft kommt aus Massenträgheit und Schwung. Bei jedem Schrittzyklus durchläuft eine Wellenbewegung die Wirbelsäule. Oberschenkel und Unterschenkel machen kleine feine Rotationsbewegungen, das Fußgewölbe flacht ab, ähnlich einer Blattfeder und baut sich anschließend wieder auf. Der gesamte Körper schwingt elastisch im vorgegebenen Rhythmus. Alles bewegt sich. Die Hülle genauso wie die Innenräume. Elastische, entspannte Muskeln, optimierte Atmung und gute Verdauung sind nur einige Vorteile einer koordinierten Lauftechnik.

Der Schwerkraft ein Schnippchen schlagen
Sie machen einen Schritt nach vorne, die Laufmuskeln verschrauben das belastete Standbein stabilisierend in die Länge: Der lange Wadenbeinmuskel dreht den Vorfuß nachvorne-unten-innen– die Gesäßmuskeln den Oberschenkelkopf nachhinten-oben-außen. Ihr Bein verschraubt sich ähnlich einer Spirale und wird in die Länge gezogen. Korrekte Bewegung führt zu axialer Ausrichtung des Beines, die Gelenke kommen unter relativen Zug. Genauso passiert es in der Wirbelsäule. Das Becken dreht nach hinten-unten, der Kopf nachhinten-oben, die einzelnen Wirbel organisieren sich im Lot, die Belastung wird gleichmäßig verteilt. Dies gilt als wichtigster Faktor für die Gesundheit von Bandscheiben und Gelenken.

Runner’s High dank Spiraldynamik®
Schritt für Schritt federn Ihre Füße am Boden, voll im Kontakt mit der Erde übertragen sie das Gewicht, um sich dann wieder kraftvoll abzustoßen. Alle Knochen bewegen sich, das Bindegewebe ist elastisch, die Füße vital, die Hüftgelenke frei und beweglich. Das Becken schwingt sich abwechselnd auf das Standbein, nichts bremst, Sie fühlen wie Ihre eigenen Schritte Sie schwungvoll nach vorne tragen. Das Becken stabil pulsierend, das Zentrum der eigenen Kraft fühlend, der Brustkorb frei und beschwingt. Laufen wird zu Lebendigkeit und Lebensfreude.

Sollte sich dieser Flow bei Ihnen noch nicht eingestellt haben, empfiehlt sich die Trainingsgruppe Jogging: 10 x 90 Minuten Laufanalyse, Optimierung und mehr Laufökonomie, Runner’s High inklusive!

Für Einsteiger, die es von Grund auf richtig machen wollen aber Gelenkbeschwerden haben oder fürchten, eignen sich die Tageskurse Fuß, Knie und Hüfte besonders gut. Infos unter Events.

2. März 2011
Christian Heel