Therapie zu Hause – Spiraldynamik® macht’s möglich

patientenportraitSie hätte nie gedacht, dass das online so gut funktioniert. Linda Kieber, 67, ist wegen einer Erkrankung der Halswirbelsäule auf regelmässige Therapiestunden angewiesen. Erstmals hat sie…

Im Interview erzählt sie, wie einfach und unkompliziert die Online-Therapie ablief und wie sie ihre Beschwerden innert kurzer Zeit lindern konnte.

Wann sind Ihre Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten?
Es begann vor zehn Jahren mit einem Kräuseln in der linken Hand, gefolgt vom ganzen Arm. Die Diagnose lautete eingeklemmter Nerv direkt neben der Halswirbelwirbelsäule – ein so genanntes zervikoradikuläres Syndrom. Dank Physiotherapie verschwanden die Schmerzen mit der Zeit. Um eine Operation zu vermeiden nehme ich seitdem regelmässig Therapie in Anspruch und mache auch zu Hause täglich meine Übungen. Wenn ich mal pausiere, spüre ich das sofort.

Wie sind Sie auf «Spiraldynamik» gekommen?
Der Auslöser war ein Unfall im letzten Dezember. Ich wurde von einem Lieferwagen angefahren, durch die Wucht hat es mich auf den Rücken geworfen und meinen ganzen oberen Schulterbereich erwischt. Beim MRI kam heraus, dass mein Nerv wieder eingeklemmt war, schlimmer als vor zehn Jahren. Entsprechend stark waren die Schmerzen und ich spürte wieder dieses Kräuseln. Meine Neurologin hat mir daraufhin «Spiraldynamik» empfohlen. Weil Corona dazwischenkam und Therapiestunden nicht mehr stattfinden konnten, hat der Arzt Christian Larsen einen Videotermin mit mir vereinbart.

Das Erstgespräch fand über WhatsApp statt. Erzählen Sie uns von Ihrer Premiere?
Herr Larsen hat sich zunächst ein Bild von meiner Krankheitsgeschichte gemacht. Er hat Fragen gestellt und beobachtet, wie ich sitze. Ich musste aufstehen, durch den Raum laufen und verschiedene Bewegungen machen. Als ich mich selbst auf dem Handy-Bildschirm sah, meine Haltung und wie ich mich bewegte, war das ein kleiner Schock für mich. Ich sehe mich sonst ja nicht selbst. Es war ernüchternd. Dank guten Ratschlägen und Tipps von Herr Larsen war ich aber voll motiviert, an meiner Haltung zu arbeiten.

Es folgten Videotermine mit einem Physiotherapeuten. Wie ging es weiter?
Die Termine dauerten jeweils eine halbe Stunde. Der Therapeut zeigte mir, wiederum online, Übungen, die ich machen konnte und erklärte mir, wie ich mich anders und besser bewegen sollte. Die Übungen mache ich jetzt zweimal pro Tag zu Hause für mich selbst. Am Morgen und am Abend, bevor ich ins Bett gehe.

Wie geht es Ihnen heute?
Das Kräuseln ist viel besser geworden durch die Übungen. Und ich bewege mich bewusster durchs Leben. Vor allem merke ich es an meiner Haltung. Wenn ich gebückt dasitze, korrigiere ich mich sofort. Das habe ich bereits verinnerlicht.

Was gefällt Ihnen an «Spiraldynamik»?
Dass es so ganzheitlich ist. Es richtet mich auch innerlich auf. Körper, Geist und Seele sind im Einklang. Wenn es dem Menschen schlecht geht, sackt er zusammen und fällt in eine gebückte Haltung. Das drückt aufs Gemüt. Sobald man sich aber aufrichtet, geht’s einem wieder besser. Das verbinde ich mit «Spiraldynamik». Die Lehre dahinter verändert den Menschen positiv. 

Was halten Sie vom Angebot der Online-Therapie?
Gott sei Dank gibt’s das! Vor allem in Zeiten wie diesen. Dank meinen Kindern und Enkeln bin ich mir Videotelefonieren mit WhatsApp oder Skype gewohnt und so hat die Therapie für mich problemlos und sehr gut funktioniert.
Hinweis: Die Spiraldynamik® Med Center & Praxen nutzen Online-Sprechstunde und Online-Therapie bereits vor der Coronakrise und werden dies auch weiterhin anbieten, insbesondere für (Hoch-) RisikopatientInnen. Normalerweise findet beides über einen geschützten und datenschutzkonformen Kanal (DAAG). In Coronazeiten sind wir situativ – immer mit Einverständnis der Patienten – auf WhatsApp, Skype und Zoom ausgewichen.

Mariella Jenal
1. Juni 2020