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«Ich bin auf Therapie angewiesen – auch während Corona...»

patientenportraitEva Wolfisberg hat Schmerzen am Vorfuss. Die 65-Jährige aus Luzern ist aber auch Risikopatientin. Das heisst, sie verbringt ihre Zeit in den eigenen vier Wänden und kann die für sie notwendigen Therapiestunden derzeit nicht wahrnehmen. Und sie ist nicht allein damit. Bei Spiraldynamik® hat die pensionierte Rechtsanwältin mit der Online-Therapie nun eine Alternative gefunden. Sie ermöglichet es den Betroffenen, die Zeit, in der sie gezwungenermassen zu Hause sitzen, zu nutzen und aktiv Übungen zu machen.

Frau Wolfisberg, wie sind Sie auf das Angebot aufmerksam geworden?
Aufgrund mehrerer Operationen und damit einhergehender Schmerzen in den Füssen und im Rücken gehe ich regelmässig in die Physio- und Chirotherapie, zur Massage und mache zusätzlich noch Pilates. Da dies momentan nicht mehr erlaubt ist - ich gelte wegen Bluthochdruck und meines Alters als Risikopatientin - hat mir meine Therapeutin «Spiraldynamik» empfohlen. Als mir dort eine Online-Therapie vorgeschlagen wurde, war ich zunächst sehr überrascht, mir war diese Möglichkeit völlig neu. Dann habe ich mir gesagt: Versuch das, du hast nichts zu verlieren.

Erzählen Sie uns, wie hat sich Ihre erste Online-Therapiestunde abgespielt?
Die Stunde fand ganz unkompliziert über Whatsapp statt. Es war recht lustig, ich kannte die Physiotherapeutin zunächst ja noch gar nicht. Ich habe ihr über Video gezeigt, wo es weh tut und das Handy so platziert, dass sie mich guten sehen konnte, während ich durch den Raum lief. Sie ihrerseits hat mir an ihrem Fuss gezeigt, wie er bewegt werden muss und wie ich laufen soll. Vor allem hat sie mir erklärt, wie ich meine Haltung ändern kann, um die Situation zu verbessern bzw. meine Schmerzen zu minimieren.

Wie haben Sie sich nach der Stunde gefühlt?
Ich fühlte mich erleichtert. Die Therapeutin hat mir einige nützliche Tipps für den Alltag gegeben. Nächstes Mal werden wir weitere Übungen machen, die ich dann auch selbst ausüben kann. Ich mache das jetzt sicher ein- oder zweimal die Woche, solange ich nicht in die normale Therapie gehen kann. Momentan bin ich sehr verspannt und mein ganzer Bewegungsapparat ist eingeschränkt, weshalb ich dringend Therapie benötige. Ich kann damit nicht warten, bis die Coronakrise wieder vorbei ist. Um dieses Angebot bin ich deshalb sehr froh. 

Marinella Jenal
30. März 2020