"Ich habe fast keine Schmerzen mehr"



PATIENTENPORTRAIT |
Es gibt beinahe keine Therapieform, die Ursi Siegle nicht ausprobiert hat, um ihre chronischen Kreuzschmerzen loszuwerden. Ohne langfristigen Erfolg. Bis sie Spiraldynamik® kennenlernte.

  1. Ein Zimmer ihrer Wohnung hoch über dem Zürichsee gleicht einem Trainingsraum, bestückt mit „Folterinstrumenten“, wie die 57-Jährige die Hartgummirollen bezeichnet.  Am Boden eine Matte, auf der Golfer das Einlochen des kleinen weißen Balles üben, an einer Wand elastische Bänder für Kraftübungen. Hier kämpft Ursi Siegle gegen ihre Kreuzschmerzen an, die sie seit 15 Jahren mehr oder weniger heftig plagen. „Endlich mit Erfolg“, strahlt sie, „ich habe gegenüber früher mehr schmerzfreie Phasen.“

    Es fing mit den Schwangerschaften an
    Mit den ersten Symptomen wurde Ursi Siegle nach ihren Schwangerschaften konfrontiert. In wöchentlichen Gymnastikstunden gab sie Gegensteuer und konnte sich so über Jahre „einigermaßen stabilisieren“. Mit 47 Jahren, nachdem sie drei Jahre nichts mehr gegen die Schmerzen getan habe, sei es zu einem „großen Einbruch“ gekommen. „Ich kam dann in die Mühle von diversen Therapien, wie Radiofrequenztherapie, bei der die Nerven verödet wurden, von Klinikaufenthalten und Medikamentenkonsum.“ Einzig die Liebscher und Bracht-Therapie habe ihr geholfen, erklärt sie. Als ihr Mann mit dem Golfspielen anfing, machte Ursi Siegle – unter Schmerzen – mit. Wahrscheinlich nicht in optimalen Bewegungsabläufen, sodass ihre beiden Schultern operiert werden mussten.

    Lerneffekte fürs Leben
    Letztes Jahr machte eine Freundin sie auf Spiraldynamik® aufmerksam. Es dauerte ein weiteres halbes Jahr, bis sie im Dezember 2017 den entscheidenden Schritt ins Spiraldynamik® Med Center Zürich tat. Dort wurde bei ihr eine Spondylolyse, eine Spaltbildung im untersten Lendenwirbel diagnostiziert. Nach einem Dutzend Therapieeinheiten bei Joachim Altmann, den Ursi Siegle den „kleinen Professor“ nennt, geht es ihr sehr viel besser. „Jetzt gerade habe ich null Schmerzen“, sagt sie begeistert. Das Optimalste sei für sie eine Kombination von Spiraldynamik® und Liebscher und Bracht-Therapie.

    Laut Dr. Christian Larsen, leitender Arzt des Spiraldynamik® Med Centers Zürich, hat das Training mit dem Therapeuten „einen Lernprozess in Gang gebracht, der weitergeht.“ In jeder Trainingsstunde habe Frau Siegle etwas Neues gelernt. Genau dies sei der Unterschied zwischen Training und Lernen. Christian Larsen präzisiert: „Trainingseffekte verschwinden nach drei Monaten Pause, Lerneffekte bleiben länger, manchmal das ganze Leben. Spiraldynamik® verbindet Trainingseffekte und Lerneffekte. Ursi Siegle hat diese Philosophie in ihren Alltag eingebracht. „Ich kann wieder schmerzfrei Golf spielen, gönne mir Massagen, trainiere täglich, habe meine Ernährung umgestellt.“ Treppensteigen gehört ebenso dazu (in ihrem Haus in Kilchberg hat es keinen Lift) wie Faszien- und Beckenbodentraining mit den „Mordinstrumenten“.

    Eva Mackert
    1. August 2018

    Statements   

    Ich habe gegenüber früher mehr schmerzfreie Phasen

    In jeder Trainingsstunde etwas Neues lernen

    Spiraldynamik verbindet Trainingseffekte und Lerneffekte

    Ich kann wieder schmerzfrei Golf spielen