Trotz Geburtsschaden ein sportliches Leben

Spiraldynamik® Patientenportrait - Martina Schletti

PATIENTENPORTRAIT |
Martina Schletti ist ein Bewegungsmensch. Sie reist gerne, Skifahren, Langlaufen, Wandern, Schwimmen sind die Lieblingssportarten der Bernerin. Dass sie dies trotz einer Halbseitenlähmung alles kann, ist ihrem starken Willen, aber auch Spiraldynamik® zu verdanken. 

  1. Ein Sauerstoffmangel bei der Geburt ist die Ursache von Martina Schlettis „Handicap“. Schon als Baby, als sie zu krabbeln anfing, wurde von den Eltern eine starke Asymmetrie des kleinen Körpers bemerkt: die rechte Seite war gelähmt. Frühzeitig begann ihre Mutter mit Aktivierungsmaßnahmen, so dass Martina Schletti ohne große Behinderung die Steinerschule besuchen konnte. „Nur beim Hochsprung war ich nicht so gut“, erinnert sie sich. Physio- und Ergotherapie begleiteten sie durch die Jugend, mit dem Ziel, ihre Stabilität zu festigen und die  anfallsartigen Verkrampfungen der spastischen Muskulatur zu vermindern.

    Martina Schletti studierte Soziologie. Heute arbeitet die 45Jährige beim Bundesamt für Statistik in Neuenburg. Sie plant jedoch eine neue berufliche Herausforderung und beginnt diesen Sommer eine Ausbildung zur Schulischen Heilpädagogin. „Ich will weg von meinem Bürojob und möchte mehr Kontakt zu Menschen, vor allem zu Kindern.“

    Boxen als Stärkung der rechten Körperhälfte

    Vor rund anderthalb Jahren wurde Martina Schletti von ihrer Masseurin auf Spiraldynamik® aufmerksam gemacht. Rückenschmerzen plagten sie, und sie stellte fest, dass Physiotherapie alleine keine Besserung brachte. Seither wird sie am Spiraldynamik® Med Center Bern von der Therapeutin Therese Rohner betreut.

    Martina Schletti ist „begeistert“ von der Spiraldynamik®: „Es ist eine  Therapie, die aus der Natur stammt.“ Ihr Befinden hat sich rasch gebessert. „Spiraldynamik® stabilisiert und mittet ein.“ Sie weiß, dass das kürzere rechte Bein mittels einer Gegenbewegung in der oberen Körperhälfte seine Funktion ohne Schmerzen erfüllt. Sie zentriert das Becken beim Treppensteigen und rollt die Füße beim Gehen bewusst ab. Täglich macht sie ihre Hausaufgaben, „eine Mischung von Spiraldynamik®, Pilates und Trampolin.“

    Spiraldynamik® als ständiger Begleiter

    Alle zwei Wochen ist sie bei ihrer Therapeutin angemeldet, um allfällige Haltungsfehler zu korrigieren und Bewegungsmuster zu optimieren. „Ich will dranbleiben“, sagt sie entschieden.

    Zur Stärkung ihrer rechten Körperhälfte nimmt Martina Schletti , die wegen ihrer Behinderung zur Linkshänderin geworden ist, Unterricht in einem Box-Club: „Fitnessboxen, nicht Kampfboxen.“
    Da ist einerseits die sportliche Herausforderung, die Martina Schletti liebt, andererseits ist Entspannung ebenso wichtig. Nach einer Skitour in den Berner Voralpen, sind Meditieren , Joga oder Feldenkrais im Programm. „Und als ständiger Begleiter ist Spiraldynamik® dabei.“


    Eva Mackert
    1. Juni 2018

    Drei Statements von Martina Schletti:

    «Spiraldynamik  ist eine Therapie, die aus der Natur stammt»

    «Spiraldynamik stabilisiert und mittet ein»

    «Spiraldynamik ist mein ständiger Begleiter»