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F.O.O.T Studie: Wann operieren, wann nicht?


MEDIZIN & Forschung| Fusschirurgie & Spiraldynamik® Therapie - randomisierte klinische Studie...

 

Orthopädische Operationen geraten zunehmend in den Fokus des öffentlichen Interesses. Wird zu viel operiert? Wer profitiert unter dem Strich von einem operativen Eingriff? Wer nicht? Wie lassen sich die Schnittstellen zwischen konservativer Spiraldynamik® Fusstherapie und Fusschirurgie optimieren?

Die Therapiemethode «Spiraldynamik» hat – basierend auf evolutionsbiologischen, anatomisch-funktionellen und motivationspsychologischen Grundlagen – während der letzten 20 Jahre einen neuen Zweig der konservativen Orthopädie begründet. Unter dem Motto «Therapieren statt operieren» konnten innovative Ansätze in der Behandlung orthopädischer Beschwerden [Schulter Impingement, Meniskusläsion, Bandscheibenleiden, Vorfussschmerzen u.a.] bei zirka 50‘000 PatientInnen erprobt werden. In der Schweiz können pro Jahr 100-200 Operationen vermieden werden [2009, Schweizerische Ärztezeitschrift]. Seit 2011 werden systematisch validierte Outcome Messungen durchgeführt. Zwei Masterarbeiten 2013 am Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie [WIG] sprechen für  die Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Spiraldynamik® Therapie.  Die Anerkennung durch 12 Krankenkassen im Jahr 2016 ermöglicht in der Schweiz Kostendeckungsbeiträge durch die Krankenkassen im Zusatzversicherungsbereich.

F.O.O.T. steht für Functional Operative Orthopaedic Therapy Study. Am Beispiel «Hallux valgus / primäre Metatarsalgie» soll mittels einer randomisierten Studie exemplarisch der Nutzen einer Tageskurs-Intervention bezüglich Indikationsqualität und Endergebnis untersucht werden. Welche Patientengruppen profitieren von einer primär operativen bzw. von einer primär konservativen Therapie?  Die Studie dauert dreieinhalb Jahre 2019 bis 2021.

Studienleitung
: Dr. med. Christian Larsen (Spiraldynamik Med Center AG), Prof. Heiner Baur (Berner Fachhochschule) und Dr. med. Kai Olms, Fusschirurg und Gründungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Fusschirurgie (GFFC)

Die wissenschaftliche Durchführung
erfolgt in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule, Fachbereich Gesundheit / Physiotherapie

Finanziert wird die Studie durch die Dr. Melitta Berkemann Stiftung in Deutschland.

Christian Larsen
27. August 2018