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Sprunggelenkarthrose: Schmerz lässt Menschen hinken

Spiraldynamik® Therapie: Sprunggelenkarthrose

medizin | Spiraldynamik® Therapie: Anatomisch richtige Belastung hilft..

Die Arthrose im Sprunggelenk bedeutet eine massive Einschränkung der Lebensqualität in Beruf, Alltag und Freizeit. Der Schmerz zwingt Menschen zum Hinken oder gar zum Stillstand. Spiraldynamik® bietet konkrete Möglichkeiten, die Belastung der Sprunggelenke im Alltag zu optimieren. Trainieren statt operieren! Denn: Im Gegensatz zu Hüft- und Knieprothese steckt die Prothetik des Sprunggelenks immer noch in den Kinderschuhen. 

Risikofaktor: Instabilität durch Fehlbelastung
Die Arthrose gilt als größte gesundheitliche Herausforderung der heutigen Zeit - individuell wie kollektiv. Angeführt wird die Liste von Hüft- und Kniearthrose, gefolgt von Hand- und  Sprunggelenkarthrose. In der Subkategorie der «unfallbedingten Arthrosen» nimmt die Sprunggelenkarthrose eine Spitzenposition ein und zieht mit den posttraumatischen Hüft- und Kniegelenk-Arthrosen in etwa gleich. Der Grund liegt auf der Hand: Misstritte der Füße sind ausgesprochen häufig. Chronische Fehlbelastungen führen zu muskulären Ungleichgewichten, Misstritte zu Bänderrissen und ggf Knöchelfrakturen, diese zu chronischer Instabilität und Inkongruenz der Gelenkflächen, und alles zusammen schließlich zur Arthrose. Deshalb kommt der primären Prävention - der proaktiven Verhütung von Misstritten - eine entscheidende Rolle ein. Die sekundäre Prävention zielt darauf ab, durch anatomisch richtige Belastung die Lebenserwartung der Sprunggelenke zu erhöhen. Und so funktioniert der funktionelle Therapieansatz der «Spiraldynamik»:

Anatomie: Trapezform mit Führungsrinne
Das Sprunggelenk weist anatomisch eine Besonderheit auf: Schien- und Wadenbein bilden am Übergang zum Fuß eine «Knochengabel», dazwischen eingeklemmt befindet sich das «Sprungbein» - ein kleiner rundlicher Knochen, der sozusagen «auf dem Fersenknochen thront» und - richtige Belastung vorausgesetzt - extremen Druckbelastungen von mehreren Hundert Kilogramm standhalten kann. Dieser «Sprungbein-Knochen» besitzt von oben betrachtet eine trapezförmige Knorpelfläche. Auf der Abbildung gut erkennbar ist darauf die bogenförmige Knochenrinne, mit deren Hilfe die Bewegungen des Unterschenkels beim Gehen dreidimensional geführt werden. Im Detail ist die Biomechanik komplex, aber das Wesentlich ist einfach gesagt: Der Unterschenkel dreht - dem gebogenen Verlauf der knöchernen Führungsrinne folgend - beim Abrollen nach innen und beim Abstoßen zurück nach außen.

Spiraldynamik®: Therapie & Prävention
Beim gesunden Gelenk findet das natürliche Beweglichkeitstraining unter Belastung statt. Während des Gehens. Nicht so beim Arthrose-Gelenk: Die Belastbarkeit ist durch Schmerzen oft stark eingeschränkt, das Gelenk kann endgradige Stellungen gar nicht mehr erreichen. Die unausweichliche Folge: Das genutzte Beweglichkeitsausmaß nimmt sukzessive ab, damit verringert sich die belastbare Knorpelfläche noch mehr - ein Teufelskreislauf. Deshalb entkoppeln wir Beweglichkeit und Belastung. Eine spezielle 3-D Mobilisationstechnik holt das Optimum an Beweglichkeit heraus. Anschließend folgt der Transfer in den Alltag: Beim Abrollen dreht der Unterschenkel nach innen - ohne Einknicken der Ferse (Hyperpronation). Beim Abstoßen ist es genau umgekehrt: Der Unterschenkel dreht leicht nach außen, die Wadenbeinmuskulatur verhindert ein Wegkippen der Ferse nach außen - den klassischen Misstritt. Gleichzeitig wird der Fuß beim Abrollen wellenförmig durchbewegt, die Ferse darf sich nicht zu früh vom Boden lösen... und so weiter und so fort. Kurzum: Gelenk und Muskeln werden optimal trainiert.   
Spiraldynamik® Therapie: Abbildung 1 «Sprungbein-Knochen» a) von der Seite a) Spiraldynamik® Therapie: Abbildung 1 «Sprungbein-Knochen» b) von oben betrachtet zeigt die Trapezform der Knorpelfläche und in der Bildmitte eine leicht gebogene, flache Knochenrinne. b)

Abbildung 1 «Sprungbein-Knochen» a) von der Seite und b) von oben betrachtet zeigt die Trapezform der Knorpelfläche und in der Bildmitte eine leicht gebogene, flache Knochenrinne.

Spiraldynamik® Therapie: Abbildung 2 Der Unterschenkel dreht - dem gebogenen Verlauf der Führungsrinne in der Bildmitte folgend - beim Abrollen nach innen und beim Abstoßen nach außen.

Abbildung 2  Der Unterschenkel dreht - dem gebogenen Verlauf der Führungsrinne in der Bildmitte folgend - beim Abrollen nach innen und beim Abstoßen nach außen.

Kompetenzzentren: Med Center Basel | Bern | Zürich
Die Ärzte und Therapeuten der Spiraldynamik® Med Center & Praxen sind spezialisiert auf funktionelle Diagnostik und Behandlung von Beschwerden des Bewegungssystems. Der leitende Arzt des Med Centers in Basel, Peter Hende, ist Fußchirurge, der leitende Arzt in Zürich, Christian Larsen, hat mehrere Bücher zum Thema «Gesunde Füße» verfasst. Die Med Center bieten kompetente Zweitmeinungen wenn es um die Frage geht: Operation Ja oder Nein? Operation jetzt oder später? Wir sind die Spezialisten für die funktionellen Zusammenhänge im Fuß und im Bein. Wir vermitteln unser Know-how gezielt und individuell durch spezialisierte Therapien mit Schritt-für-Schritt Übungsanleitungen.

Kontakt: Daniela Altenpohl, Unternehmenskommunikation,
Spiraldynamik® Med Center Schweiz AG, Südstrasse 113, 8008 Zürich