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Matrix-Rhythmus-Therapie



AUSPROBIERT:
Schmerzen, Muskelverspannungen, Faszienverklebungen: Manches Problem löst sich von allein, sobald Bindegewebe und Muskulatur wieder mobilisiert sind...

  1. 70 Billionen Zellen des menschlichen Körpers sind alle von der extrazellulären Flüssigkeit, der Matrix, umgeben. Zellen schwimmen wie Fische im Wasser. Jeder Austausch, jeder Transport findet hier statt. Die Skelettmuskulatur besitzt eine Eigenschwingung – das Muskelzittern. Damit sorgt sie für Bewegung im Mikrobereich der einzelnen Muskelzelle. Funktioniert dies nicht mehr richtig, kommt es in der Zellumgebung zu Verlangsamung und Stau. Die betroffene Muskulatur wird hart, meist schmerzhaft, ist nicht mehr steuerbar und wird unberechenbar. Genau hier kommt die Matrix-Rhythmus-Therapie zu Hilfe – ideal für alle Arten von Muskelschmerzen mit oder ohne Bewegungseinschränkung.

    Die besondere Bedeutung des Bindegewebes

    Die „extrazelluläre Matrix“ ist die Gesamtheit der Substanz, die sich zwischen den Zellen von Geweben und Organen befindet. Sie ist der Hauptanteil des Bindegewebes, das wiederum den größten Teil des menschlichen Körpers ausmacht. Früher wurde es als „Stütz- und Füllsubstanz“ angesehen und wenig beachtet. Diese Sichtweise hat sich dank wissenschaftlicher Erkenntnis grundlegend geändert. Ausschlaggebend dafür war die Forschung des österreichischen Arztes Alfred Pischinger, der erkannte, dass die Grundregulation des Organismus durch das Bindegewebe geleistet wird.

    Zellversorgungsmängel führen zu Muskelschmerzen

    Die Qualität des Bindegewebes (extrazelluläre Matrix) entscheidet über das Wohlbefinden der Zelle. Sobald die Versorgung von aussen nicht richtig funktioniert, fehlt es der Zelle am notwendigen Sauerstoff zur Energiebildung. Durch solche zell-logistischen Probleme entstehen klinische Symptome: Unter Sauerstoffmangel leidet die Muskulatur, denn sie kann sich nicht mehr entspannen, bleibt kontrahiert, verklebt und verhärtet sich. Daraus resultieren saures Milieu und Schmerzen, gefolgt von Schonhaltungen und Schonbewegungen. Anpassungsfähigkeit, Plastizität und Elastizität der Gewebe gehen verloren, ein Teufelskreis beginnt!

    Muskelzittern und Tiefen-Vibrationsmassage

    „Sobald Bindegewebe und Muskulatur wieder mobilisiert sind, löst sich manches Problem von ganz allein“, erklärt Dr. Ulrich Randoll, der die Matrix-Rhythmus-Therapie in den 1990er Jahren an der Universität Erlangen entwickelt hat. Damals forschte er in der Abteilung für Mund-, Kiefer, und Gesichtschirurgie bei Tumorpatienten, um über die extrazelluläre Matrix eine Verbesserung der Situation für seine Patienten zu erreichen. Durch Videomikroskopie konnte er nachweisen, dass gesunde Muskulatur bei allen Menschen im Rhythmus von 8 bis 12 Hertz zittert. Funktioniert dieses mikroskopische Muskelzittern nicht mehr richtig, kommt es zu Verlangsamung und Flüssigkeitsstau – und in der Folge zu Schmerz und Bewegungseinschränkung.
    Um die tiefen Gewebsschichten zu erreichen, entwickelte Dr. Randoll ein spezielles Massagegerät, das sogenannte Matrixmobil. Es ist eine Art Massagestab mit Schwingkopf, der mit 8-12 Hertz hin und her pendelt – genau jenem Frequenzbereich, der den Mikrovibrationen der Muskelzellen entspricht. Zellen, die aus dem Takt geraten sind, finden so zu ihrer natürlichen Schwingung zurück.

    Matrix-Rhythmus-Therapie

    Der Schwingkopf ist nach dem Vorbild einer logarithmischen Spirale gestaltet. Sobald der Schwingkopf auf die Haut aufgelegt wird, erzeugt er ein harmonisches Wellenmuster, das sich kreisförmig im Körper ausbreitet. Durch asymmetrische Druckverhältnisse entstehen Pump-Saug-Effekte, welche die Matrixflüssigkeit in Bewegung bringen. Ein Magnet, der im Schwingkopf eingearbeitet ist, leistet dabei zusätzliche Hilfe. Durch die kombinierte mechano-magnetische Vibration wird das Bindegewebe mobilisiert und die Muskelverspannung gelöst. Die Zellen finden wieder zu ihrer gesunden Eigenschwingung zurück. Der lymphatisch-venöse Abfluss macht die Bahn frei für frischen Sauerstoff und neue Nährstoffe. Die Heilungskräfte des Körpers werden aktiviert.
    „Bewährt hat sich die Matrix-Rhythmus-Therapie bei allen Symptomen, die durch eine gestörte Mikrozirkulation verursacht sind“, sagt Dr. Ulrich Randoll. „Sie ist ideal in der unfallchirurgischen Versorgung, in der Rehabilitation, in der Schmerztherapie sowie bei chronischen Erkrankungen des Nerven-, Stütz- und Bewegungssystems. Immer wichtiger wird auch das Gebiet der Prävention. Denn eine optimale Zell-Logistik beugt Krankheiten und Verletzungen vor.“ Auch (Spitzen-) Sportler profitieren von der Matrix-Rhythmus-Therapie, bei akuten Beschwerden oder Verletzungen, wie auch für die Prävention und im Training.

    Matrix-Rhythmus-Therapie und Spiraldynamik®
    „Erst Mikro-Mobilisation durch die Matrix-Rhythmus-Therapie, dann Makro-Bewegung durch die Spiraldynamik“, weiss Dr. Randoll, der die Prinzipien der Spiraldynamik® seit 2015 in die Behandlung seiner Patienten einfliessen lässt. Die beiden Therapiemethoden ergänzen und befruchten sich gegenseitig.
    Die Matrix-Rhythmus-Therapie wird mittlerweile in allen fünf Spiraldynamik® Med Center angewandt: „Die Patienten kommen wegen der Spiraldynamik® zu uns – wir bieten ihnen mit der Matrix-Rhythmus-Therapie einen zeitneutralen Zusatznutzen. Das ist ein echter Mehrwert“, sagt Christian Heel, Co-Leiter Physiotherapie des Spiraldynamik® Med Centers Schweiz. „Wir setzen sie immer dann ein, wenn wir merken, dass der Körper unter großer Spannung steht, die sich nicht einfach lösen lässt. Denn dies erleichtert unsere Arbeit: Das Lösen von Schmerz und Spannung mit der Matrix-Rhythmus-Therapie!“

  2. Petra Winter, Reinhard Eichelbeck
    7. Februar 2020