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Medizin: Irrtümer der Medizingeschichte


Medizin „Irrtum sprach der Igel und stieg vom Kaktus.“ Darüber habe ich als Kind herzhaft gelacht. Als Medizinstudent haben mich die „Irrtümer der Medizingeschichte“ fasziniert – eine lange Chronik von Fehlern, bei deren Lektüre mir das Lachen gründlich vergangen ist.

Galileo entdeckte 1609 mit Hilfe des Teleskops die Bewegungen der Jupitermonde und versetzte damit dem traditionellen Weltbild  den Todesstoss. Weniger bekannt: Hundert Jahre zuvor hat Kopernikus diese Erkenntnis bereits mathematisch berechnet: Die Erde dreht sich und nicht das Firmament. Die wissenschaftliche Anerkennung des Kopernischen Weltbildes erfolgte erst im 19. Jahrhundert!

Louis Pasteur und Robert Koch entdeckten Mitte des 19. Jahrhunderts mit Hilfe des Mikroskops die Erreger von Tollwut und Milzbrand. Weniger bekannt: Bereits 1650 drang der Holländer Leeuwenhoek mit seinen Mikroskopen in das Universum des Allerkleinsten vor und entdeckte Bakterien und Spermien. Die wissenschaftliche Anerkennung der Bakterien als Ursache von Infektionskrankheiten erfolgte wiederum erst  Jahrhunderte (!) später. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein glaubten Laien wie Gelehrte, Krankheiten würden durch Dämonen und üble Gerüche verbreitet.

Und heute?

Krebs wird mit Chemotherapie behandelt. Dies entspricht dem biochemischen Selbstverständnis der heutigen Medizin. Gleichzeitig verdichtet sich das Netz der wissenschaftlichen Hinweise, dass die Lichtsteuerung der Zelle der biomechanischen Steuerung übergeordnet ist. Als Beispiel erwähnt sei die Biophotonen-Forschung von Prof. Fritz-Albert Popp.

Die Diagnose Bluthochdruck bedeutet tägliche Medikamenteneinnahme – oft lebenslänglich – was sich mit dem Primat der Biochemie und den wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie deckt. Gleichzeitig gibt es unübersehbare Evidenz: Die Ursachen des Bluthochdrucks sind multifaktoriell. Lebensstil, Stress und Psyche erlauben wirkungsvolle Therapieansätze ohne Dauermedikation.

Sonnencrèmes schützen angeblich vor Hautkrebs. Das Gegenteil ist wahr: Wer viel Sonnencrème nutzt, bleibt viel (zu lange) in der Sonne liegen, mit dem Resultat, dass das Hautkrebsrisiko steigt. Übrigens: Die meisten Hautkrebse entstehen nicht an den sonnenexponierten Stellen wie Gesicht und Hände.

Willkommen am Spiraldynamik Kongress!

Irren ist menschlich, der Irrtum ist ein ständiger Begleiter des wissenschaftlichen Fortschritts. Spitze Zungen sprechen vom „aktuellen Stand des wissenschaftlichen Irrtums“. Der Spiraldynamik Jahreskongress vom 30. November „bringt ans Licht, was leicht übersehen und gerne verschwiegen wird“. Heute zu wissen, was morgen nicht mehr gilt – dahinter steckt eine ausgeklügelte Methodik: Zu wissen, was falsch ist, hilft zu erkennen, was wahrscheinlich richtig ist. Die Teilnahme an diesem Kongress ermöglicht Ihnen, aus Fehlern zu lernen, bevor deren Konsequenzen manifest werden und erspart Ihnen vielleicht Momente, in denen Sie, mit dem Wort „Irrtum“ auf den Lippen wieder vom Kaktus herunterklettern müssen.

Christian Larsen
16. Juni 2008