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Rubrik: Portraits
Pilates: Mehr als ein Trend ![]() Pilates ist eine Wiederentdeckung – und perfekt kompatibel mit Spiraldynamik, wie Daniela Pauli weiß. Joseph H. Pilates eröffnete bereits vor 80 Jahren das erste Pilates- Trainingszentrum in New York. Er befasste sich intensiv mit Sportarten wie Tai Chi, Yoga, Kickboxen, Fechten, Leichtathletik und Schwimmen. Daraus entwickelte er seine „Pilates Method of Body Conditioning“. Körper und Geist werden gleichermaßen trainiert. Seine Technik nannte Pilates auch „Contrology“. Geeignet ist Pilates für alle, die Bewegung und Körpergefühl verbessern möchten, unabhängig von Trainingsstand und Alter. Die Trainings werden von zertifizierten Pilates-Instruktoren geleitet und individuell begleitet. Ziel ist eine Art „Evidence based Training“, also wirkungsvoll, effizient und wirtschaftlich soll es sein. Verbesserung von Kraft und Beweglichkeit stehen ebenso im Zentrum wie Koordination, Atmung und Bewegungsqualität. Pilates eignet sich für Training, Prävention und Rehabilitation. Mehr als 500 spezifische Übungen auf multifunktionellen, meist beweglichen Pilates-Geräten stehen zur Auswahl. Sie haben klangvolle Namen wie: Reformer, Cadillac, Wunda Chair und Ladder Barrel und sind so konzipiert, dass sie Bewegungen in verschiedenen Raumebenen und Raumrichtungen zulassen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Krafttraining mit Gewichten wird meistens mit Widerstand von verschiedenen Federn gearbeitet, eine Herausforderung für das propriozeptive und vestibuläre System. Nicht isolierte Muskelgruppen, sondern der gesamten Körper wird trainiert. Die Atmung initiiert die Bewegung und verstärkt den Trainingseffekt. „Da die Pilates-Geräte dreidimensionale Bewegungen ermöglichen, lässt sich Spiraldynamik perfekt in die Pilates-Technik integrieren,“ sagt Daniela Pauli. Die Musik- und Bewegungspädagogin hat die zweieinhalbjährige Pilates-Ausbildung zur „zertifizierten Pilates Trainerin und Instruktorin“ absolviert und kombiniert Spiraldynamik und Pilates im Studio „ room to move“ an der Hottingerstrasse in Zürich, das sie mit Elizabeth F. Vögtli führt. „Die Begriffe sind anders, die Bedeutung dieselbe: Beinachsen-Koordination, Verschraubung und Dehnspannung sind auch Pilates-Grundprinzipien. Sie lassen sich perfekt kombinieren und optimieren“. Ein Erfahrungsbericht einer Pilates-Einsteigerin unter der Rubrik Ausprobiert. Bild: room to move |
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