|
Rubrik: Portrait
Bei Frank Busemann, dem heute 31-jährigen Spitzenathlet, stimmte eigentlich alles – zumindest auf den ersten Blick: Talentiert, klug, ehrgeizig, sportlich und sportbeseelt, ein meisterliches Trainingsumfeld – der Erfolg war vorprogrammiert. Bereits mit neun Jahren übersprang er 1,40 Meter – und der Erfolg trieb in an. Schmerzen und Verletzungen gehörten zu sehr zum Spitzensport, als dass sich Busemann hätte bremsen lassen. Und dann winkte die Krönung: Olympia! Atlanta 1996. Und Busemann mobilisierte alles – die Krönung seiner Karriere gelang mit Olympia-Silber – doch die Karriere erlosch. Der Körper war ruiniert. „Ich war kaputt genug, um endlich einzusehen, dass es nichts mehr bringt, weiterzumachen,“ sagt Frank Busemann im Interview. (siehe Link unten). Kaputt genug, um die Karriere zu beenden, aber fit genug, um vernünftig weiterzuleben. Busemann erkannte den Wert des „lustvollen“ Trainings. Ohne Erfolgsdruck laufen – eine ganze Marathonstrecke: Getrübt wurde die Freude lediglich durch die schmerzhaften Fußprobleme. Die führten ihn schließlich zur Spiraldynamik. Busemann packte das Übungsprogramm mit der Selbstverständlichkeit des Leistungssportlers an – und nach einem Monat waren die Fußbeschwerden weg. Er begann, seinen Körper nach spiraldynamischen Prinzipien durchzuchecken. Die Begegnung mit Dr. Christian Larsen, selbst gewesener Leistungssportler und Aikido Schwarzgurtträger, überzeugte Busemann vollends, anders zu trainieren. Qualität statt Quantität. Heute läuft Frank Busemann Marathon – wenn er mag, und dann selbstverständlich spiraldynamisch: Nicht die Leistung macht Freude, sondern die Bewegung!
Wir danken der Redaktion vive! für die Erlaubnis, das Interview abzudrucken! Das Interview verfasste Andreas Ahlers für das Gesundheitsmagazin der vivesco-Apotheken vive! Gesundheit leben!
Bea Miescher 25. Juni 2006
|
|
|||