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Rubrik: Event Tanzmedizin: Im Ballett heisst die heimliche Kunst „gesund bleiben“
Tanz und Ballett – leicht, fast schwebend kennen wir die zierlichen Ballerinas. Was hinter der bezaubernd-ästhetischen Bühnenpräsenz steckt, ist beinhartes Training – oft an der Grenze des Gesunden, manchmal darüber hinaus. Das TaMeD Symposium setzt sich jährlich mit Themen zur Gesundheitsförderung von Tanzschaffenden auseinander. Am diesjährigen Kongress stand die Wirbelsäule im Zentrum. Im Tanz ein ganz besonders kontroverses Thema: Die Wirbelsäule muss bei Tänzern voll beweglich sein – für viele begeisterte Trainierende ein Vorhaben auf Biegen und Brechen. Das TaMeD-Symposium besticht jährlich nicht nur durch hohe Fachkompetenz der Referenten und einem überragenden Rahmenprogramm: Beeindruckend ist immer auch die konstruktive Selbstkritik, wenn es um Superlative geht, noch höher, noch schneller, noch dünner… im Profi-Segment ein Schatten, der in der glamourösen Welt des Balletts oft verdrängt wird. Zu oft, sagte sich Dr. med. Liane Simmel und zerrte das Schreckgespenst der selbstquälerischen Trainingsversessenen aus der Ecke mitten ins Symposium – da wird es nun ausgeleuchtet und verliert so an Zwanghaftigkeit und Bedrohlichkeit. Ein großer und wichtiger Schritt für Ballett-Fans einerseits und für eigenverantwortliche Tanzschaffende, denen Liane Simmel eine lange, gesunde Karriere wünscht. Auf den Punkt bringt es Maja Langsdorff: Die ausgebildete Balletttänzerin arbeitet heute als Fotografin und Journalistin. Zum Artikel http://www.maja-langsdorff.de/medtanzm.htm Mehr über TaMeD Alles über TaMeD-Symposien http://www.tamed.de/sympos/sympos.html Bea Miescher 26. Juni 2006
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