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Rubrik: Event
Vernissagen sind fast immer ein programmierter Erfolg: Das Werk ist vollbracht und kann sich sehen lassen, es wird traditioneller- und sinnvollerweise vor allem gefeiert. So auch am 5. Mai, als sich geladene Gäste, Produzenten, Verleger, Autoren und Protagonisten zum spiraldynamischen Stelldichein trafen. Sozusagen am Tatort: Am medizinischen Zentrum für Spiraldynamik an der Privatklinik Bethanien in Zürich, wo die meisten der zehn DVDs im Sommer 2004 gedreht wurden. Sibylle Duelli, Programmverantwortliche des Trias Verlags Stuttgart, hielt vor den rund vierzig Anwesenden die Dankesrede. Den Dank richtet sie vor allem an den „Inneren Zirkle“ der Produktion, der bei allen Klippen, die es in den zwei vergangenen Jahren zu umschiffen gab, immer wieder Lösungen fand, neue Kräfte entwickelte oder kluge Kompromisse fand. Dass sie selbst ganz wesentlich zu diesem inneren Zirkel gehört, verschwieg sie zwar bescheiden. Die treffenden Worte und ihre Herzlichkeit waren aber beredte Zeugen ihres eigenen Engagements, das weit über Normen und Bürozeiten heraus ging. Warmer Applaus war ihr dann auch gewiss!
Dr. med. Christian Larsen hielt danach in seiner multifunktionellen Rolle als Produzent, Hauptakteur, Drehbuchautor, Supervisor etc. etc. etc. eine reich bebilderte und amüsante Rückschau auf die Produktionszeit. Sein Vortrag forderte so manchem Beteiligten Gänsehaut aber auch Gelächter ab. Sind doch die Müsterchen, Pleiten, Pech und Pannen während der Drehtage zumindest im Nachhinein Salz und Pfeffer einer solchen Produktion. Daneben betonte Larsen, dass mit der Publikation der DVDs ein Meilenstein für ihn persönlich und für Spiraldynamik erreicht sei - gleichzeitig eine neue Ära: Was sich Spiraldynamiker in Therapie, Unterricht und Training bislang selbst zusammenstellen mussten, liegt nun als Gesamtwerk vor. Verständlich und anwendbar für jedermann. „Diese Anwendbarkeit für alle war mir seit jeher eines der wichtigsten Anliegen,“ so Larsen, für den nach eigenen Aussagen ein Traum in Erfüllung ging. Sein Dank ging an alle Beteiligten des Projektes, insbesondere auch an den anwesenden Münchner Regisseur Thomas Kabel, der eine schier unlösbare Aufgabe vollumfänglich erfüllt habe.
Nach der offiziellen Feier kam das kulinarische Fest – das Wiedersehen mit alten und neuen Bekannten und natürlich die Begutachtung der einzelnen Produktions-Sets die in den Therapieräumen des Med Centers präsentiert wurden: Pure Spiraldynamik, endlich greif-, seh-, les- und hörbar – die zehn DVD- und Booklet-Sets begeisterten alle Anwesenden – und selbstverständlich von Kopf bis Fuß!
Bea Miescher 22. Mai 2006
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