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Gesunde Knie: Sicherer Halt dank richtigem Dreh
Viele Sportarten wie Fußball, Skifahren, Tennis, Laufen oder Ballett bauen auf die Leistungsfähigkeit der Kniegelenke. Wenn das Kniegelenk streikt, zwingt uns Ungemach im wörtlichen Sinne in die Knie.
Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des Menschen. Die Biomechanik ist komplex und sensibel. Grundlegend müssen zwei Irrtümer ausgeschaltet werden. Erstens: Das Knie ist kein einfaches Scharniergelenk, wie man meinen könnte. Es ist ein dreidimensionales Dreh-Scharniergelenk. Zweitens: Das Bein, von der Hüfte bis und mit Fuß, ist nicht bolzengerade gebaut; es ist ein in sich verschraubtes System. Vergleichbar mit einem Drehverschluss wird das Bein auf der Höhe des Knies superstabil in sich festgeschraubt – immer vorausgesetzt, dass uns dieser geniale Trick der Natur bekannt ist und angewandt wird. Die Bewegungen der Füße und der Hüftgelenke wirken sich durch die langen Hebelarme von Ober- und Unterschenkel direkt auf das Knie aus. Die Bewegungsqualität in Fuß und Hüftgelenk ist entscheidend für das Wohlergehen des Kniegelenks.
Kein Wunder leiden zahlreiche Menschen an Knieproblemen: Knicksenkfüße und unbewegliche Hüftgelenke entsprechen in unserer bewegungsarmen Kultur schon fast der Norm. Bei Knieproblemen zielen deshalb die ersten Schritte auf die Optimierung von Fußbelastung und Hüftbeweglichkeit. Danach folgt die Detailarbeit am Knie. Das umfassende Verständnis für die Funktion des menschlichen Steh- und Gehsystems hilft zu vermeiden, dass Schmerz und Abnützung Sie in die Knie zwingen! Mehr dazu unter der Rubrik Medizin von Dr. med. Johannes Bekic. Und viel mehr dazu in den Tageskursen zum Thema Knie – zum Beispiel am Sonntag, 22. April oder am Samstag, 23. Juni am Spiraldynamik Med Center in Zürich. Oder schaffen Sie sich das grundlegende Knowhow im Selbststudium mit der Buch&DVD-Produktion „Gesunde Knie – schmerzfrei und beweglich.“
Tageskursen: http://www.spiraldynamik.com
DVD&Booklet: http://www.medizinverlage.de
Bea Miescher
24. März 2007
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