Ursula Zehnder: Von der IV ins Arbeitsleben

Spiraldynamik®: Patientenportrait - Ursula Zehnder

patientenportrait Ursula Zehnder war 23 Jahre jung, als sie sich bei einem Motorradunfall verletzte: Was vorerst als Glück im Unglück aussah, erwies sich längerfristig als fatal. Ihr Weg zurück ins Arbeitsleben mit Spiraldynamik® :

Ursula Zehnder litt seit ihrer Jugend unter chronischen Rückenschmerzen, nach ihrem Motorradunfall gesellten sich ein Schleudertrauma mit Nacken- und Schulterproblemen dazu, welche die begeisterte Coiffeuse immer mehr einschränkten. Selbstverständlich war sie in ärztlicher Behandlung und auch in der Physiotherapie, auch schmerzlindernde Spritzen kamen zum Einsatz. Doch es besserte nicht, im Gegenteil: Die junge Frau wurde arbeitsunfähig. Eine lange Leidenszeit begann. Sie musste ihren Beruf aufgeben, arbeitete vorerst in einem Architekturbüro und später in einer Glasmanufaktur. Glück fand sie in Ihrer Familie, mit ihrem Mann und den zwei Kindern Laura und Dario. Sie arbeitete an ihrer Gesundheit, probierte vieles, doch Einschränkungen blieben.

Reissfester Strohalm
Als sie von Spiraldynamik® hörte, beschloss sie, auch das auszuprobieren - ohne grosse Erwartungen, eher als weiterer Strohhalm. Der Arzt am Spiraldynamik® Med Center Bern stellte eine Diagnose von Kopf bis Fuss: Eine isolierte Diagnose nur-Rücken oder nur-Schulter gibt es im Konzept der Spiraldynamik® nicht. Zusammen mit der Physiotherapeutin Beatrix Mühlebacher entwickelte er ein individuelles Therapie-Konzept für Ursula Zehnder. Vorerst liess er sie noch einmal röntgen und holte die Zweitmeinung eines Rheumatologen ein, bevor die junge Frau die Therapie begann: Ursula Zehnder war von Anfang an überzeugt, mit Spiraldynamik® ein gutes und seriöses Diagnose und Therapie Konzept gefunden zu haben: Als Pilates-Trainierende sind ihr Körper- und Bewegungsintelligenz bekannte Begriffe, und das neue Wissen leuchtete ihr ein. Vom ersten Tag an begann sie, ihre alten, eingeschliffenen Bewegungsmuster durch die neu erlernten, dreidimensionalen Bewegungen zu ersetzen.

Zur persönlichen Bestform
Ursula Zehnder ist die ideale Spiraldynamik®-Patientin: Konsequent, bewegungsgewohnt und motiviert stellten sich die Erfolge rasch ein: Nach drei Therapie-Lektionen war Ursula Zehnder weitgehend schmerzfrei. "Ich konnte Nachts schlafen - das war eine Wohltat und es ging mir physisch und psychisch zusehends besser." Das ist ein ungewohnt schneller Erfolg, der darauf zurückzuführen ist, dass die Patientin einerseits bewegungsgewohnt und anderseits bereit ist, ihre Bewegungsgewohnheiten zu ändern, eingeschliffene, schädliche Bewegungsmuster durch intelligente, dreidimensionale Bewegung zu ersetzen. Die Offenheit, Neues zu erlernen und in den Alltag zu integrieren ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Auch ihr Pilatestraining optimiert Ursula Zehnder mit dem Methoden-unabhängigen Konzept der Spiraldynamik®. Das passt sogar ausnehmend gut zusammen.

Therapie mit Kollateral-Gewinn
Ermutigt durch den persönlichen Erfolg brachte Ursula Zehnder auch ihre 5-jährige Tochter Laura zum Arzt ans Med Center Bern. Sie hatte bei ihrer kleinen Tochter seit langem ein unkoordiniertes Gangbild beobachtete, das die Ärzte aber nicht besonders ernst nahmen. Das wachse sich dann schon aus, so die einhellige Prognose. Der Spiraldynamik®-Arzt bestätigte die Beobachtung der Mutter und überwies das Kind zu einem Neuro-Pädiater. Diagnose: Angeborene Cerebralparese, die niemand ausser der Mutter bisher entdeckt hatte. „Ich war so glücklich, endlich eine Diagnose für Laura zu haben,“ erklärt Ursula Zehnder. „Nun können wir gezielt etwas tun.“ Mutter und Kind sind in der Therapie und erarbeiten fleissig und motiviert ihren Weg aus den Einschränkungen hinaus zu ihrer ganz persönlichen Bestform - bei der einen ist es Spiraldynamik®, bei der anderen neurologische Kinder-Ergo- und Hippotherapie. Die korrekte, umfassende Diagnose und die individuell zusammengestellte Therapie führen zum Erfolg - zusammen mit der Motivation des Patienten.

Bea Miescher
27. Mai 2011