Carla Battaini: Ballett-Karriere mit Kopf, Herz und Spiraldynamik®

Spiraldynamik® Patientenbeispiel: Profitänzerin Carla Battaini

patientenportrait Mit sechs Jahren bekam sie ihre ersten Ballettschuhe und den lang ersehnten Unterricht - mit Tutu und allem drum und dran. Doch auf dem Weg zum Schwan gab es Hindernisse:

Carla Battaini wusste schon ganz früh, dass sie Balletttänzerin werden wollte. Ihre Eltern waren entschlossen, das Kind zu fördern, wo immer es ging: "Meine Eltern sind wunderbar", sagt Carla anerkennend. "Sie wollen, dass ich glücklich bin." Doch trotz idealen Voraussetzungen war ab und zu Sand im Ballett-Getriebe.

Gebremste Traumtänzerin
Über Jahre besuchte sie die Ballettschule, bat um häufigeres und intensiveres Training, wollte mehr. Doch dieser Ehrgeiz wurde falsch verstanden. Carla bekam trotz großem Talent eher Nebenrollen. Ihr Ehrgeiz wurde als hochnäsig empfunden. Zu gut sollte niemand werden, die Gruppe stand im Vordergrund. Eine durchaus redliche Absicht in Breitensport und Sozialkompetenz, doch Carla war enttäuscht, sah sich immer mehr in der Rolle des hässlichen Entleins. Eine Tanzkarriere schien in weiter Ferne. Mit Kunstturnen fand sie etwas Ausgleich, doch der Ballett-Traum blieb unerfüllt.

Warnzeichen des Körpers
Carlas Eltern glaubten an das Talent ihrer Tochter. Sie ermöglichten ihr den totalen Tapetenwechsel: Carla kam mit 15 Jahren ans Kunst- und Sport-Gymnasium Rämibühl nach Zürich. Abends besuchte Sie den Ballettunterricht am Opernhaus. Carla blühte auf, fand Freunde, die ebenso talentiert waren und ebenso intensiv trainierten wie sie. 24 Stunden und mehr trainierte Carla wöchentlich in dieser Zeit neben dem Gymnasium. Schmerzen gehören zum Tanz – unterer Rücken und Hüften verursachten oft quälende Schmerzen, aber Carla biss die Zähne zusammen und tanzte weiter. Sie bestritt Wettbewerbe und plante unaufhaltsam ihre Profi-Karriere. Sie sandte sogar eine Demo-DVD ans weltbekannte American Dance Theater von Alvin Ailey. Bei aller Freude machten sich die Eltern Sorgen: Carla trainierte zu hart, die körperliche Entwicklung jagte Ehrgeiz und Begeisterung hintennach. Sie meldeten ihre Tochter am Spiraldynamik® Med Center zum Check-up an.

Klare Diagnose, erfolgreiche Therapie
Dr. Christian Larsen ist spezialisiert auf Tanzmedizin und betreut seit über 20 Jahren Tänzerinnen und Tänzer. Er stellte bei der umfassenden Untersuchung des Jungtalents Überlastung von Kreuz- und Hüftgelenk fest. Auch die Füße hatten noch Potenzial - oder etwas härter gesagt: Carla stand nicht optimal auf den Füßen und war verletzungsgefährdet. Genau zu dieser Zeit kam Bescheid von Alvin Ailey: Carla wurde in die Professional Division der TAS (The Ailey School) aufgenommen!

Fit für die Karriere
Nun hieß es ab in die Spiraldynamik®-Therapie und den Körper fit machen für die Bretter, die die Welt bedeuten: Mit Christine Baumann steht am Spiraldynamik® Med Center Zürich eine Physiotherapeutin zur Verfügung, die selbst auf eine langjährige internationale Ballettkarriere zurückblickt. Sie stimmt die Körper der Tänzerinnen und Tänzer präzise ab, wie ein Musiker sein Instrument. Die bewegungsbegabte Carla hatte keine Mühe, das Neugelernte in Tanz, Training und Alltag zu integrieren. Sie fand zu mehr körperlicher Harmonie, zu mehr Balance, Standsicherheit und Ausdruck. Die Schmerzen verschwanden innert dreier Monate und Carla erlernte das ABC der perfekten Körperkoordination. Im September hieß es Koffer packen und über den Teich.

Carla hat ein grosses Zwischenziel erreicht. Sie ist in der Profi-Klasse bei Alvin Ailey. Mit Spiraldynamik® im Körper hat sie die besten Voraussetzungen für eine lange, gesunde Karriere – auf der Bühne und für die Zeit danach, wenn sie als Ballett-Lehrerin ihrerseits aus Entchen Schwäne machen wird.

Bea Miescher
6. Mai 2011