"Spiraldynamik macht Freude und gibt Lebenskraft"

Spiraldynamik Patientenportrait: Doris Moser Halter

patientenportrait | Wie eine Physiotherapeutin nach jahrzehntelanger beruflicher Erfahrung mit Hilfe von Spiraldynamik® ihr eigenes Körperbewusstsein optimieren kann, zeigt das Beispiel der 55jährigen Doris Moser Halter.  

Zwei Monate ist es her, seit Doris Moser Halter ihren Erfolgsmoment erlebte: „Wow, es funktioniert!“ Nach einer ersten Therapieserie mit Spiraldynamik®  waren ihre Vorfußschmerzen (Metatarsalgie) verschwunden und nicht nur das: Sie erlebte eine neue Art zu Gehen, indem sie die Abstoßkraft des Fußes über den Beckenboden durch den ganzen Körper hindurch bis zum Scheitel wahrnehmen konnte. „Das ging weit über das körperliche Empfinden hinaus. Ich konnte meine Lebenskraft als Ganzes spüren“, erzählt sie begeistert. 

Wieder in den ursprünglichen Beruf eingestiegen
Doris Moser Halter lebt mit ihrer Familie und Hund in Bern. Im Verlaufe ihrer beruflichen Tätigkeit an Berner Kliniken bildete sie sich auf diversen Gebieten weiter aus: Psychosomatik, Neurologie und Ernährungsberatung, Körperarbeit, Wahrnehmungsschulung, Kommunikation und  Stressmanagement.

Nach 20 Jahren Lehrtätigkeit im Gesundheitswesen, unter anderem im Studiengang Physiotherapie an der Berner Fachhochschule Gesundheit und als Ernährungs- und Gesundheitsberaterin, ist die Physiotherapeutin seit fünf Jahren Wiedereinsteigerin in ihrem ursprünglichen Beruf. Heute liegen ihre Schwerpunkte im Bereich der Geriatrie, der Psychosomatik und Psychiatrie und sie ist gegenwärtig in Ausbildung zur Trauma-Therapeutin. Seit 2001 ist sie zusammen mit einem Projektteam am Aufbau einer Schule für Physiotherapie in Nepal beteiligt.

„In die Falle geraten“
Für die Ursachen der Metatarsalgie, einer schmerzhaften Entzündung ihres linken Vorfußknochens, hat die versierte Fachfrau eine klare Erklärung: Sie sei durch eine Abflachung des Fußquergewölbes entstanden, kombiniert mit andern negativen Faktoren wie berufliche und private Mehrbelastungen (Pflege der kranken Eltern, Ablösungsprozess der Kinder) und die abnehmenden Hormonproduktion in der Menopause. In dieser Zeit habe sie weniger Sport getrieben und sich generell zu wenig um sich selber gekümmert. „Und unser Hund, ein Border Collie, wollte auch bewegt werden.“ Sie bekam intensive Schmerzen im linken Fuß und später auch in beiden Iliosakralgelenken. „Ich bin in eine typische, lebensphasenbedingte Falle geraten“, so lautete im Herbst 2015 ihre persönliche Diagnose, bevor sie erstmals das Spiraldynamik® Med Center in Bern kontaktierte.

Die Therapie begann am Fuß. Nach einer ersten Phase wurde sie auf  die Stabilitätsproblematik des ganzen Körpers ausgedehnt. Doris Moser Halter merkte rasch, dass Spiraldynamik viele Gemeinsamkeiten mit der Funktionellen Bewegungslehre nach Klein-Vogelbach aufweist, „mit dem Unterschied, dass sie viel dynamischer und weiterführender in der Anwendung ist.“ SD verlange und fördere zudem viel Achtsamkeit. Wie beim Zusammensetzen eines Puzzles habe sie gelernt, die Bewegungen der einzelnen Körperteile zu koordinieren und dabei ein Gefühl entwickelt für die spiralförmigen Verschraubungen von Fuß bis Kopf. Das sei zwar ein anspruchsvoller Prozess, aber das Erfolgserlebnis umso grösser.  

Stabil und mit weniger Anstrengungen wieder mehr im Fluss
Doris Moser Halter war kürzlich zur Kontrolle bei Dr. Barbara Meyer, Fachärztin für Rheumatologie im Med Center Bern und Dr. med. Christian Larsen, Mitbegründer der Spiraldynamik®. Die „Selbstoptimierung von Haltung und Bewegung im Alltag“ sei bei ihr mit bestem Erfolg gelungen, wurde ihr von ärztlicher Seite versichert. Die Reaktion von Doris Halter Moser ist ebenso positiv: sie macht regelmäßig ihre  Übungen, geht wieder ins Pilates und ins Yoga. „Spiraldynamik® motiviert, macht Freude, vermittelt Perspektiven und gibt Lebenskraft.“

Eva Mackert
1. Juli 2016