Vorsorge für die körperliche Lust

Probleme mit dem rechten Knie brachten die 66-jährige Sexologin Esther Elisabeth Schütz in Kontakt mit der Spiraldynamik®.

Patientenportrait | Probleme mit dem rechten Knie brachten die 66-jährige Sexologin Esther Elisabeth Schütz in Kontakt mit der Spiraldynamik®. Sie ist leidenschaftliche Skifahrerin – und auf diese Lust wollte sie auf keinen Fall verzichten.

Die Augen von Esther Elisabeth Schütz blitzen, als sie ihre Geschichte erzählt. Was und wie sie erzählt, das sagt viel über ihren zielstrebigen, unbeirrbaren und unternehmerischen Charakter aus. Esther Elisabeth Schütz ist Sexologin mit Leib und Seele, also Expertin für den Umgang mit unserem Körper, seiner Lust- und Beziehungsfähigkeit. In Uster leitet sie das Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie ISP.

Erster Schweizer Masterstudium in Sexologie
Vor kurzem konnte sie die Früchte ihrer jahrelangen Anstrengungen ernten: die internationale Anerkennung des ersten Masterstudiengangs «Master Sexologie MA» in der Schweiz. Dieser anwendungsorientierte Weiterbildungslehrgang in Kooperation mit der Hochschule Merseburg basiert auf dem ressourcenorientierten Modell sexueller Gesundheit «Sexocorporel». Er ist für Fachleute konzipiert, die in der sexuellen Beratung und in der sexuellen Bildung tätig sein wollen.

«Das Bedürfnis nach kompetenten Fachleuten auf diesem Gebiet ist riesig», sagt Esther Elisabeth Schütz und verweist auf ihre völlig ausgebuchte Praxis. «Es war mir immer ein Anliegen, die Sexologie akademisch zu verankern. Denn das Recht auf Wissen und Zufriedenheit rund um die Gestaltung der Sexualität erfordert gut ausgebildete Sexologinnen und Sexologen.»

Fokus Körperbewusstsein, Körperkennerschaft und Körperkönnerschaft
So verstanden haben Sexologie und Spiraldynamik® einiges gemeinsam: Beide fokussieren auf den Körper und sind körperorientierte Wissenschaften; beide folgen dem Credo «trainieren statt therapieren». Denn dass gute Sexualität, die so essentiell ist für gute Paarbeziehungen und das persönliche Wohlergehen, etwas ist, das gelernt und trainiert werden muss – und am besten von Kindsbeinen an –, darauf hat Esther Elisabeth Schütz auch in zahlreichen Artikeln hingewiesen (– googeln Sie einfach mal «Esther Elisabeth Schütz» und scrollen ein wenig.) Und für beide ist Prävention mindestens ebenso wichtig wie die Linderung von Leiden und pathologischen Zuständen.

Ein Gelenk kommt selten allein.
Der leitende Arzt des Spiraldynamik® Med Centers in Zürich, Dr. med. Christian Larsen – sonst ein Menschenfreund erster Güte –  liess seine Patientin während des Anamnesegesprächs lange in Ski-Abfahrtsstellung verharren und diagnostizierte dann: Erstens grundlegende körperliche Ertüchtigung vor der Skisaison, sprich: Muskelaufbau-Training. Zweitens Stabilisierung des Knies durch geeignete Spiraldynamik® Massnahmen. Denn bei Kniebeschwerden sind Hüftprobleme vorprogrammiert. Das galt es zu verhindern. «Ich bin bei der Physiotherapeutin und Spiraldynamik-Fachfrau Barbara Denzler in Uster in guten Händen. Zusammen mit dem körperlichen Training sind die Instabilitäten meines Knies völlig verschwunden. Und jetzt kommen meine Füsse an die Reihe. Mein Programm heisst „Ich vertraue, dass ich getragen bin.“ Darauf freue ich mich. Und natürlich auf den Schnee!»

Gibt es noch etwas, das … «Oh ja,» sagt Esther Elisabeth Schütz. «Ich wünsche mir für unseren Master-Studiengang nebst zahlreichen Frauen auch zahlreiche Männer! Es ist wichtig, dass es viele fachkundige Sexologinnen und Sexologen gibt.» Sagt’s – und ihre Augen strahlen wieder. Anzumerken ist, dass die Mehrheit ihrer Klienten Männer sind.

Michael Egloff
1. Januar 2016