„Die erste Therapie, die greift“

Spiraldynamik® Patientenportrait: Tamara Soland - Frozen shoulder

PATIENTENPORTRAIT | Die 40-jährige Tamara Soland leidet an einem Hypermobilitätssyndrom (HMS), einer Überbeweglichkeit der Gelenke und an Fibromyalgie. Gegen die Folgen von HMS – Arthrose und Schleimbeutelentzündung – kämpft sie mit Spiraldynamik® an.

Immer in Bewegung, sportlich, neugierig, an vielem interessiert, Tamara Soland begegnet einem munter und gesund. Allerdings trägt sie den kleinen Finger in einer Schiene. Das Gelenk habe sie beim Zügeln überdehnt, meint sie lachend. Gelenkluxationen kommen beim Hypermobilitätssyndrom häufig vor, bei Tamara Soland waren meistens die Schultern betroffen.

Die 40-Jährige, Mutter von zwei Kindern, lebt in Rümlang und arbeitet als Sekretariatsleiterin in einem Treuhandbüro in Zürich.

Schon als Kind hypermobil
Schon als Kind war Tamara Soland sehr aktiv. Sie trieb viel Sport – Schwimmen, Velofahren – ging zum Ballettunterricht und wollte Primaballerina werden. Dass mit ihrer Hypermobilität auch Beschwerden verbunden waren, spürte sie bereits im jugendlichen Alter: Ausgerenkte Schultern, Überbeanspruchung der Sehnen und Bänder, Instabilität der Gelenke, Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich. Der Besuch eines Physiotherapeuten gehörte zu ihrem Alltag.

Vor drei Jahren spürte sie nachts „einen brutalen Schmerz“ in den Schultern. Schmerzmittel halfen nicht. Aufgrund verschiedener Tests und eines MRI stellten die Ärzte eine Schleimbeutelentzündung und eine beidseitige multidirektionale Instabilität fest. Man empfahl ihr, die Schultergelenke zu operieren und mit einem Keil zu fixieren. Tamara Soland holte eine Zweitmeinung ein und versuchte es vorerst mit Physiotherapie, welche jedoch nicht wirklich Linderung verschaffte. Nach einem Gespräch mit dem behandelnden Arzt und dem Therapeuten brach sie die Therapie ab. Einige Wochen später wurden die Schmerzen unerträglich. Die linke Schulter wurde innerhalb kürzester Zeit steif und war äußerst schmerzhaft. Erneut vereinbarte sie einen Termin beim Spezialisten. Nun wollte sie sich doch operieren lassen. Der Arzt meinte: „Nun kann man nicht mehr operieren. Sie haben eine Frozen shoulder.“ Schultersteife plus leichte Skoliose plus Hypermobilitätssyndrom lautete die Diagnose. Sie unterzog sich einer einmaligen Cortison-Behandlung, welche nach zwei bis drei Tagen Wirkung zeigte. Die Schmerzen und die Unbeweglichkeit nahmen allmählich ab. Die falsche Körperhaltung und die starken Rückenschmerzen aber blieben.  „Ich suchte damals mehrmals wöchentlich einen Chiropraktor auf“.

Die alten Schuhe passten nicht mehr
Ihre erste Spiraldynamik® Therapie begann in diesem Frühjahr. „Mit heftigen, schmerzhaften Reaktionen“, bemerkt sie. Nach und nach spürte sie positive Veränderungen: „Meine Körperhaltung hat sich stabilisiert, die Schultern sind beweglicher und gleichzeitig stabiler geworden - ich lerne, mich richtig zu bewegen. Die Rückenschmerzen sind weg. Zum Chiropraktor muss ich nur noch selten.“ Sie brauche kein Luftkissen mehr beim Sitzen und musste sich inzwischen von ihren alten Schuhen trennen und neue kaufen: „Das Fußbett stimmte nicht mehr.“

Ihr Fazit nach der ersten Behandlungsserie? Tamara Soland weiß: Im Alltag wie im Sport sind genau kontrollierte Bewegungen unabdingbar um schmerzfrei und ohne weitere Verletzungen zu bleiben. Schwimmen und Krafttraining gehören dazu. „Aber auch Wärme und Trockenheit, was das Klima betrifft.“ Mit Spiraldynamik® will sie weitermachen, denn in ihrer langjährigen „Physio-Karriere“ sei dies die erste Therapie „die im Alltag greift.“

Eva Mackert
1. November 2015