„Bewegung gehört zu meinem Leben!“

Spiraldynamik® Patientenportrait: Hanna Weinmann - Achillessehnenprobleme

patientenportrait | Hanna Weinmanns Bewegungslust wurde durch Schmerzen an der Achillessehne ausgebremst. Das Spiraldynamik® Med Center unterstützt sie dabei, einen neuen, schonenden Laufstil zu entwickeln.

Die Joggingschuhe zu schnüren und durch die Natur zu laufen, ist für Hanna Weinmann ein Stück Lebensqualität und Entspannung. Mehrmals pro Woche legte sie in gemässigtem Tempo Strecken von deutlich über 10 Kilometern zurück.

Und dann... Über die ersten Beschwerden an der Achilles­­sehne habe sie sich noch hinweggesetzt, meint die Patientin. Erst als sich der Fuss morgens beim Aufstehen hölzern anfühlte und sie die Schmer­zen nicht mehr ignorieren konnte, reagierte sie. Bis dann war die Achillessehne allerdings bereits chronisch entzündet (Tendinitis).

Jeder Schritt ein Aufprallschock
Fehlbelastungen und eine „ungesunde“ Lauftechnik sind klassische Auslöser für das genannte Be­schwer­debild. Diesen ging Physiotherapeut Joachim Altmann im Spiraldynamik® Med Center nach. Er liess Hanna Weinmann joggen, beobachtete und filmte ihre Bewegungsmuster, mit denen sie ihren Fuss jahrelang überfordert hatte.  

Nun bildet eine intensive Laufschule den Hauptteil ihrer Zusammenarbeit. Es gilt zum Beispiel, die Schrittlänge zu verkürzen, um den Körperschwerpunkt gelenk- und muskel­scho­nend hoch zu halten. Manchmal gibt ein Metronom ab Tablet eine Schrittfrequenz vor, die ein leichtfüs­siges Aufsetzen und Abrollen fast schon erzwingt.

Doch auch die Arm- und Schulterhaltung, die Muskelspannung in Bauch und Gesäss oder die Fuss­stellung und Beinachse tragen dazu bei, den Aufprallschock zu minimieren und den Druck im Bewe­gungsapparat sauber zu verteilen.

Ab auf den Berg
Zwei bis drei Joggings pro Woche liegen inzwischen wieder drin. Zudem gestaltet Hanna Weinmanns ihre sportliche Freizeit nun vielfältiger, was einseitigen Belastungen entgegenwirkt. Sie schätzt, dass ihr nur noch wenige Prozent bis zur Genesung fehlen. Dazu müsse sie aber einiges berücksichtigen: die Füsse regelmässig selbst massieren, ihre Einlagen beim Sport tragen, immer auf die Fussstellung achten und die ganze Laufschule im Kopf behalten. „Ich erachte die Arbeit mit Joachim Altmann als unglaublich wertvoll. Im Moment bin ich noch sehr konzentriert und bewusst unterwegs. Der neue Laufstil gewinnt aber zusehends an Normalität.“

Einen Testlauf in die Berge haben ihre Füsse bereits hinter sich. Vielleicht steht sie nächstes Jahr auch am Start des Jungfrau-Marathons – es wäre bereits zum dritten Mal.     

5. Januar 2015
Marion Tarrach