Rückenschmerzen erfolgreich behandeln

Spiraldynamik® Patientenportrait: Rolf Schaer

patientenportrait | Seit seiner Jugendzeit ist der Rücken von Rolf Schär überdurchschnittlichen Belastungen ausgesetzt: Spät, doch nicht zu spät hat der 53jährige Landwirt mit Hilfe von Spiraldynamik® gelernt, sich ohne Schmerzen zu bewegen.

Schon als Landwirtschaftslehrling mit 18 Jahren, so erinnert sich Rolf Schär, habe er Rückenschmerzen gehabt. „So richtig mühsam wurde es dann vor rund 22 Jahren.“ Damals übernahm er von seinem Vater den Hof in Nürensdorf. Rolf Schär hat 60 Kühe, die er zusammen mit einem Kollegen in einer Tierhaltergemeinschaft hält. Daneben betreibt er Ackerbau, pflanzt Mais und Zuckerrüben an. Der Arzt diagnostizierte bei ihm eine Fehlhaltung aufgrund eines verkürzten Beins und verordnete Spritzen gegen die Schmerzen.

Bald stellte er bei einer Ärztin auf eine homöopathische Behandlung um: zu seinen Rückenproblemen kamen eine Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) und eine Laktose-Intoleranz hinzu. Die Homöopathin ging bei Rolf Schär von einer Skoliose aus und wendete die Dorn-Methode an, eine sanfte Wirbelsäulenbehandlung, die ihm „wieder Lebensqualität verschaffte“, wie er betont.

Sturz von der Leiter
Im April 2013 kam es zu einem fatalen Unfall: Der Landwirt stürzte von der Leiter und verletzte sich am Steißbein. Das MRI ergab, dass sich Rolf Schärs Steißbein um vier Zentimeter verschoben hatte. Ende 2013 kontaktierte er aufgrund eines Hinweises seines Hausarztes das Spiraldynamik® Med Center in Zürich. Dessen medizinischer Leiter, Dr. med. Christian Larsen, ist der Meinung, dass Rückenschmerzen bei körperlich schwer arbeitenden Männern mit der richtigen Haltung und der Unterstützung durch eine starke Rückenmuskulatur präventiv vermieden werden können.

Rolf Schär hatte seinen Rücken über all die Jahre falsch belastet, beim Heben von schweren Gegenständen, aber auch bei der täglichen Arbeit auf dem Traktor. Die Spiraldynamik®-Therapie hat er konsequent zuhause umgesetzt: „Ich war sehr hart mit mir selber“, sagt er stolz. „Denn ich merkte, dass es nützt.“ Seine alten Verhaltensmuster hat er abgelegt. Die Therapie führt er weiter, indem er sich nun auf seine Senkfüße konzentrieren will.

Dass es nicht immer auf Anhieb gut geht, musste Rolf Schär im letzten August feststellen. Es kam zu einem Rückfall. Seither ist er aber wieder frei von Beschwerden. Und er hofft, dass es so bleiben wird, denn sein Hof, ein mittlerer IP-Betrieb im Zürcher Unterland, und seine Familie brauchen ihn.

Eva Mackert
1. Dezember 2014