Beweglichkeit bis ins hohe Alter

Spiraldynamik® Patientenportrait: Ines Bridler - Nackenschmerzen und Osteoporose

patientenportrait | Dass man auch im hohen Alter von einer Spiraldynamik®-Therapie profitieren kann, beweist die 88jährige Ines Bridler. Sie leidet an einer schweren Osteoporose.

Es muss ein fürchterlicher Schmerz gewesen sein, der Ines Bridler vor drei Jahren daran hinderte, morgens aufzustehen. Sie sei gleich wieder ins Bett gesunken und habe sich nicht mehr bewegen können, erzählt sie im Garten des Altersheimes Wildbach in Zürich. Wie sich erst später herausstellte, hatte die damals 85 Jahre alte Seniorin vier Rückenwirbel gebrochen, als Folge einer schweren Osteoporose. Frakturen bei Osteoporose „passieren“ nicht einfach über Nacht, sie sind das Resultat einer chronischen Verminderung der Knochensubstanz. Als Ines Bridler zehn Jahre zuvor eine Knochendichte-Messung machen ließ, wurden ihr Medikamente verschrieben, die sie vorerst einnahm, dann aber wegen Unverträglichkeit absetzte. Etwas später erhielt sie Vitamin- und Mineralstoffpräparate, die ihr halfen.

Ines Bridler erinnert sich, dass sie zwar ab und zu Rückenschmerzen hatte, diese dann aber nicht ernst nahm. Wenn sich die Osteoporose wieder schmerzhaft bemerkbar machte, lehnte Frau Bridler sich an die Wand und versuchte so, gegen den Schmerz anzukämpfen. Ihr Mann nahm ihr dann oft Arbeiten im Haushalt ab. Eine Physiotherapie

brachte kurzfristig Linderung, doch sobald Ines Bridler wieder zuhause war, hatte sie erneut Schmerzen.

Hilflos beim Umzug
Die schlimmste Zeit stand ihr aber noch bevor: Die Bridlers mussten sich ein neues Zuhause suchen, weil ihnen die Wohnung wegen einer Totalsanierung des Hauses gekündigt worden war. Sie entschieden sich, gemeinsam ins Altersheim Wildbach in ihrem Wohnquartier einzutreten. Doch dort war vorerst kein Platz frei. „Was nun“, fragte sich Ines Bridler. „Ins Spital, in ein Zwischenheim?“ Kurze Zeit danach kam der positive Bescheid, dass Bridlers ins „Wildbach“ wechseln konnten. Als es darum ging, den Umzug zu organisieren, lag Ines Bridler im Bett und konnte sich kaum bewegen. „Es war grauenhaft, mitansehen zu müssen, wie fremde Leute unsere Sachen einpacken mussten“, erinnert sie sich. Ein halbes Jahr später starb ihr Mann im Altersheim.

Vor rund zwei Jahren meldete sich Ines Bridler aufgrund eines Ratschlags ihrer Freundin beim Spiraldynamik® Med Center in Zürich an. Und seither geht sie regelmäßig in die Therapie an der Südstrasse. Zwar habe sie anfänglich „Angst vor schmerzhaften therapeutischen Maßnahmen“ gehabt, sagt sie. Ihre Bedenken seien aber rasch verschwunden, denn: „Ich habe eine tolle, sanfte Therapeutin gefunden, die sehr auf meine Bedürfnisse eingeht.“ Auch zuhause macht sie ihre Übungen – und sie demonstriert diese der Journalistin gleich am Gartentisch: „Es sieht nach wenig aus“, mein sie fast entschuldigend, „doch es wirkt.“

Ines Bridler hat dank Spiraldynamik® keine Schmerzen mehr. Es „schmerzt“ sie eigentlich nur noch die Tatsache, dass sie zehn Zentimeter kleiner geworden ist.

Mit dem Segen des leitenden Arztes, Dr. med. Christian Larsen, kann Ines Bridler nun mit einem leichten Muskelaufbau-Training beginnen. Ihr Ziel ist es, noch möglichst lange beweglich zu sein, um ihre Lieblingsconfiserie in der Stadt aufsuchen zu können. Ohne Stock, versteht sich.

Eva Mackert
1. Oktober 2013