„Stretching gehört zum Leben"

Spiraldynamik® Stretching - gehört zu ihrem Leben

PatientenportraitUnbewusst und symbolisch strecken wir uns ein ganzes Leben – nach der Decke beispielsweise. Eine Stretching-Lektion mit Spiraldynamik® gibt Aufschluss, wie es richtig geht und was es bringt.

Sich strecken, dehnen, recken heißt Stretching, und genau das wollen die Frauen und Männer unter kundiger Leitung von Dr. med. Christian Larsen jeweils am Mittwochabend im Med Center von Spiraldynamik® in Zürich tun. Unter ihnen die Primarlehrerin Manuela Sonanini, die Orthopädie-Ärztin Yvonne Cichon und der Psychotherapeut Jens Frost. Während anderthalb Stunden wird passiv und aktiv alles gedehnt, was sich dehnen lässt: Muskeln, Bänder, Wirbelsäule. „Kleiner Bär, großer Bär, Kobra,“ lauten die Anweisungen des Arztes, „einatmen, beim Ausatmen noch ein wenig strecken, Hüften aufmachen, mit Gegenkraft dehnen, vibrieren!“ Spannung mit Muskellänge kombinieren - und dazwischen entspannen. Ähnlich wie im Yoga, nur dreidimensionaler und mit viel mehr Drehbewegungen. Ab und zu geht ein Seufzer, ein lautes Schnaufen durch den Raum. Ansonsten sind alle damit beschäftigt, die Übungen unter Berücksichtigung ihrer persönlichen kleinen Einschränkungen – Kniebeschwerden, leichte Fußverletzung usw. – korrekt auszuführen.

Schlüsselerlebnis in der ersten Lektion
Manuela Sonanini - ausgebildete Tanzpädagogin mit Schwerpunkt Bewegungskurse für Erwachsene und Kinderyoga - ist schon sieben Jahre dabei: „Stretchen gehört zum Leben,“ sagt sie spontan. Neben ihrem Lehrerinnenberuf bereiteten ihr Tanzen und Bewegen schon immer große Freude. Als sie vor sieben Jahren, nach einer Diskushernie die erste Stretching-Stunde besuchte, konnte sie nur kurz mit ausgestreckten Beinen auf dem Rücken und nicht ohne Schmerzen in Bauchlage liegen. Gleich in der ersten Lektion hatte sie ein Schlüsselerlebnis: „Beim Üben der Drehbeweglichkeit der Brustwirbel korrigierte mich Christian Larsen und ich merkte sofort, dass ich die Lendenwirbelsäule bisher unnötig strapaziert hatte.“  Seither gehe sie entspannter mit ihrem Körper um. Eine Stretching-Stunde wirke kraftvoll nach. Das freue sie natürlich, denn ihre quirligen Erstklässler bräuchten eine fitte Lehrerin.

„Es tut einfach nur gut“

Die Ärztin Yvonne Cichon ist seit ein paar Monaten in der Power-Stretching-Gruppe, nachdem sie vorher Krafttraining-Stunden besucht hatte. Von ihren Patientengeschichten her weiß die Orthopädin: Fast alle Krankheitsbilder hängen mit muskulären Dysbalancen und Fehlbelastung zusammen. Für ihre eigenen Belange kümmert sie sich um einen gesunden Mix aus Entspannung, Konditionstraining, Kräftigung und Gleichgewichtsübungen. Genau diese Elemente findet sie im Stretching. „Die anderthalb Stunden tun einfach nur gut,“ sagt die 48-Jährige.

Persönliche Erfahrungen
Ähnliche Erfahrungen machen die übrigen Teilnehmer: „Macht den Körper geschmeidig", "gibt mir ein gutes Körpergefühl und nützt auch meiner Psyche", "Ich kann den Büro-Panzer ablegen und mich öffnen", "Stretching macht mich beweglich und offen", "Ich setze mich dabei mit den eigenen Grenzen auseinander“ lauten die Kommentare am Ende der Stunde.

Für den Psychotherapeuten Jens Frost, einen der klettert, tanzt und Marathon läuft, hat Stretching „sehr vieles verändert.“

Eva Mackert
1. März 2012