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Das Kreuz mit dem Kreuz
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Bild A und B
Bildkommentar: 26-jährige Schauspielerin in Charakterrollen
- Problem: Schmerzen im unteren Rücken; Haltungsschwäche; fehlende Sicherheit bei energisch-dynamischen Charakterrollen.
- Spiraldynamik® Risikoanalyse: Das Hauptproblem ist die Beckenhaltung! Durch das nach vorne gekippte Becken kommt es zum Hohlkreuz, mit Vorwölbung des Bauches und chronischer Stauchung der Lendenwirbelsäule. Verspannungen und Schmerzen sind programmiert.
- Intervention gemäß Spiraldynamik® Rückenschule: Verlängerung und Entspannung der unteren Rückenmuskulatur; Aktivierung des Beckenbodens; Aufrichtung des Beckens.
- Verlauf: Gute Integration des neuen Haltungsmusters in den Alltag. Eindrückliche Veränderung des Körperbewusstseins und Verbesserung der schauspielerischen Leistung.
Medizinischer Kommentar: Aufrichtung des Beckens
- Klinik: Chronische Fehlbelastung der LWS führen zur beschleunigten Segmentdegeneration mit Bandscheibenpoblemen, Fazettensydrom, traumatischer Spondylolyse, segmentaler Instabilität, Spondylarthorse und Einengung des Spinalkanals.
- Pathomechanik: Jedes funktionelle Streckdefizit der Hüftgelenke führt zwangsläufig zur kompensatorischen Lordose der LWS - Schritt für Schritt. Labilisierung der kleinen Wirbelgelenke und chronisch einseitige Bandscheibenbelastung dorsal sind die Folge. Jedes Rotationsdefizit der BWS führt zur Verlagerung der Drehmomente in die lumbale Etage. "kompensatorische Lordose ... plus unphysiologische Rotation ... plus axiale Belastung ... plus Bewegungsmangel... plus Zeitfaktor..." heißt die LWS-Abnutzungsformel.
- Kunstfehler: Ein Krafttraining der Rumpfmuskulatur ohne vorangehende Aufrichtung des Beckens kommt einem therapeutischen Kunstfehler gleich: die insuffiziente Bauchmuskulatur müßte gegen den erhöhten Widerstand der verkürzten Lumbalmuskulatur und der verkürzten Hüftbeuger arbeiten.
- Spiraldynamik® Rückenschule:
Schritt 1: Funktionelle Verlängerung der verkürzten Muskeln: lumbale Rückenmuskulatur und Psoas
Schritt 2: Kräftigung der tiefen Stützmuskulatur: Beckenboden, Außenrotatoren des Hüftgelenks, tiefe Bauchmuskulatur (M. transversus abdominis)
Schritt 3: 3D-Mobilisierung der BWS und des Brustkorbs in Extension und Rotation
Schritt 4: Minuslordose und Rotationsstabilisierung der LWS im Alltag, speziell unter axialer Belastung
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